Keine OLED-Panels mehr von Sony in Japan
Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern Sony hat überraschend den Stecker bei seinen ultraflachen OLED-Panels gezogen. Das Unternehmen teilte am Dienstagabennd (Ortszeit) in Tokio mit, dass der Vertrieb auf dem heimischen Markt wegen mangelnder Nachfrage gestoppt worden sei. Sony hatte die Panels erst vor zwei Jahren unter großem medialem Getöse eingeführt und große Hoffnungen auf einen Durchbruch gesetzt.
Der Organic Light Emitting Diode (OLED) wurde ursprünglich ein Marktpotenzial in Milliardenhöhe prognostiziert. Die Produkte bestehen aus Nanometer dicken Schichten organischer Halbeiter und organischer Farbstoffe. Je nach ihrer chemischen Struktur können sie Licht in allen sichtbaren Farben erzeugen. Die Materialien werden dabei zwischen zwei elektrischen Kontakten eingebettet. Fließt der Strom durch das Bauelement, geben die elektrischen Ladungsträger ihre Energie an die organischen Moleküle ab, die diese wiederum in Licht umwandeln.
Die Produktion der Panels ist allerdings sehr teuer. Japanische Verbraucher zogen nicht mit, bevorzugten auch weiter preiswertere LCD-Fernseher. Ein Sony-Sprecher sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass ein Verkaufsstopp in Europa und Nordamerika nicht geplant sei. Auch die Herstellung soll weitergehen, auch wenn es bei großformatigen Displays noch immer zu Problemem kommt. Aktuell bietet Sony nur ein einziges elf Zoll großes Modell an, das umgerechnet 1.600 Euro kostet. Vielversprechender scheinen Investitionen in 3D-Technologie und bessere LCDs.
Teilen
Das könnte Sie auch interessieren:
Der deutsche Hersteller Technisat stellt auf der am Freitag beginnenden IFA in Berlin erstmals seine beiden Hybrid-Receiver Digit Isio S und Digicorder Isio S vor. Zusätzlich zum Empfang digitaler TV- und Radioprogramme können beide Modelle auch auf interaktive Dienste wie zum Beispiel Mediatheken zugreifen.
Den ganzen Beitrag lesen 
Zur Funkausstellung IFA ist der Kampf um die Zukunft des Fernsehens voll entbrannt. Das Internet stürmt die letzte Bastion der Medienbranche, die es noch nicht erobert hat: den klassischen Fernsehempfang. Die Vision ist, dass der Zuschauer sich nahtlos zwischen TV-Sendungen und Online-Video bewegen kann.
Den ganzen Beitrag lesen 
Sony rührt weiter kräftig die Werbetrommel für dreidimensionales Fernsehen: Wer bis Ende September bei einem Sony-Handelspartner einen 3D-Bravia-LCD-Fernseher der HX8-Serie kauft, bekommt einen 3D-Blu-ray-Player oder die PlayStation3 (PS3) kostenlos dazu, teilte der Elektronikriese am Freitag mit. Den ganzen Beitrag lesen

Der japanische Unterhaltungselektronikkonzern Sony hat den Vorstoß seines Konkurrenten Panasonic eindrucksvoll gekontert, der in dieser Woche insgesamt sechs neue Blu-ray-Rekorder angekündigt hatte und am 15. September ausliefern will.
Den ganzen Beitrag lesen 
Beim Online-Händler Amazon kann derzeit das am 30. November erscheinende "Karate Kid limited Steelbook" auf Blu-ray für 25 Euro vorbestellt werden. Das Amazon exklusive Steelbook verwendet das Original Kinoplakat als Coverabbildung. Zum Angebot geht es...
Den ganzen Beitrag lesen 
Sony will den Erfolg seiner "Slim" Variante fortsetzten und hat auf der diesjährigen Gamescom zwei neue Modelle der Spielekonsole PlayStation 3 mit größeren Festplattenspeicher angekündigt.
Den ganzen Beitrag lesen 
Der japanische Elektronikkonzern Sony tüftelt derzeit an einer neuen Lösung, um auch Audio- und Steuersignale über ein stromführendes Kabel zu senden. Damit könnte die innere Verdrahtung elektronischer Geräten optimiert werden.
Den ganzen Beitrag lesen 


Wer weiß, wie die Fernseher von Samsung aussehen, erkennt auch die aktuellen AV-Receiver des südkoreanischen Herstellers sofort. Die Front ist wie bei den TVs in hochglänzendem Schwarz gehalten und abgesehen von der abgesetzten Lautstärkewippe völlig plan.

400 Euro kostet der VSX-820 und ist damit der derzeit günstigste HDMI-1.4-Receiver von Pioneer. In unserem Fünfer-Testfeld hingegen gehört er zusammen mit Denons AVR-1611 zu den teuersten 5.1-Kandidaten.
Beim kleinen Onkyo handelt es sich um den derzeit günstigsten 5.1-Kinoverstärker des japanischen Herstellers: 300 Euro kostet der TX-SR 308. Die Ausstattung weist zwar erhebliche Mängel auf, ist aber mit der Decodierung sämtlicher Tonformate und einem Rückkanal für den TV-Ton via HDMI technisch auf dem neuesten Stand.
Für 400 Euro markiert der Denon gemeinsam mit dem Pioneer VSX-820 die preisliche Spitze im 5.1-Receiver-Feld. Für die Preisklasse bringt er eine komfortable Ausstattung mit, zu der eine Audyssey MultEQ-Einmessung, ein HDMI-TV-Rückkanal und eine HDMI-Signalweiterleitung im Bereitschaftsbetrieb gehören.
Mit dem HX 705 präsentiert Sony einen LCD-Fernseher im neuen, kantigen Design. Der TV lockt zum günstigen Preis von 1.700 Euro mit vielen Extras wie Universaltuner, Internet-Video und 200 Hertz-Bewegungsschärfeverbesserung.










Der Investmentbanker Nicholas van Orten (Michael Douglas) hat die totale Kontrolle über sein Leben. Bis ihm Bruder Conrad (Sean Penn) zum 48. Geburtstag die Eintrittskarte für ein mysteriöses Spiel schenkt. Faszinierender Psychothriller über die Kontrollierbarkeit menschlicher Existenz.
Bobby Green (Joaquin Phoenix) managt im New York der späten Achtziger für die russische Drogenmafia einen Nachtclub. Als sein Vater (Robert Duvall) und sein Bruder (Mark Wahlberg) ihn als Spitzel für ihre polizeilichen Ermittlungen gewinnen wollen, steht Bobby zwischen den Fronten. Doch dann verändert ein hinterhältiges Attentat alles. Hochkarätig besetzter Gangster-Thriller mit Tiefgang.
Als der Vulkanologe Harry Dalton (Pierce Brosnan) die Verantwortlichen der Kleinstadt Dante's Peak vor einem bevorstehenden Vulkanausbruch warnt, stößt er auf taube Ohren. Natürlich bricht kurze Zeit später das Inferno los. Gute Katastrophenaction mit allem was dazugehört. 
Die Europäische Union will Stromfressern an den Kragen. Doch es besteht die Gefahr, dass dabei guter Klang und perfektes Bild auf der Strecke bleiben. Ist das das Ende von High-End im Heimkino?
Vor drei Jahren besuchten wir das erste Mal Sony DADC in Salzburg. Was hat sich seitdem in Europas größter Blu-ray-Produktion getan? Als wir im Herbst 2006 erstmalig das Werk Anif vor den Toren Salzburgs in Augenschein nahmen, hatte man in der Europazentrale von Sony DADC gerade mal zehn Blu-ray-Produktionen abgeschlossen. 2,5 Millionen Blu-ray-Discs pro Monat betrug die Produktionsleistung.
In den letzten 10 Jahren hat sich im Heimkino viel getan. Wir schauen, was uns in den nächsten zehn Jahren an Innovationen erwartet. Den flachen Fernseher hat jede Prognose vorhergesehen, wahlweise für 1960, 1980 oder das Jahr 2000. Was jedoch das TV-Geschäft mehr als alles andere verändert hat, nämlich die Infrarot-Fernbedienung und das mit ihr mögliche Zappen von einem Programm zum anderen, das hatte niemand auf der Rechnung.
Kommentare zu diesem Artikel (einloggen zum Schreiben):
Kommentar schreiben