Video-On-Demand bleibt Randgeschäft
Das Video-On-Demand-Geschäft per Internet bleibt in naher Zukunft ein Randgeschäft. Nach einer am Freitag vorgestellten Studie des Elektronikriesen Motorola betrachten inzwischen zwar 30 Prozent der deutschen Surfer Videos auch online, nur zehn Prozent entschließen sich allerdings dazu, auch mal einen Spielfilm oder eine TV-Serie auf Abruf zu nutzen.
Elf Prozent laden sich mindestens einmal pro Woche Clips aus dem Internet auf den eigenen Rechner. Ein Trend zu höherer Qualität der Inhalte ist unverkennbar: 38 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschten sich mehr HD-Videos.
59 Prozent der deutschen Konsumenten wollen außerdem regelmäßig digitale Inhalte zwischen verschiedenen Endgeräten austauschen - innerhalb der eigenen vier Wände und unterwegs. Dem allerdings stehen verbraucherunfreundliche Kopierschutzmechanismen entgegen, die die Nutzung gekaufter und gemieteter Inhalte stark einschränken.
27 Prozent der befragten Anwender gaben an, dass sie Interesse an TV-Applikationen hätten, die auf ihre persönlichen Sehgewohnheiten zugeschnitten sind. Als Methode der Motorola-Erhebung diente eine 15-minütige Telefonumfrage unter 3.500 repräsentativ ausgewählten Europäern zwischen 16 und 64 Jahren.
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