Kabel-BW will "HD+"-Restriktionen nicht hinnehmen
Der Kabelnetzbetreiber Kabel-BW will sich bei einer möglichen Einspeisung der "HD+"-Angebote von RTL und ProSiebenSat.1 nicht dem Diktat der Privatsender beugen, Aufzeichnungen, Kopien und externe Archivierungen zu unterbinden.
Klaus Wolf, zuständiger Leiter Produktmanagement TV & Content, sagte in einem Interview mit dem Branchendienst "Medienbote" (Donnerstag), zunächst gelte es, Interessen von Sendern und Kunden gegeneinander abzuwiegen. Die "sehr weitreichenden Signalschutzforderungen" der Sender seien für den Zuschauer von Nachteil. Er zeigte sich zuversichtlich, dass sich ein "vernünftiger Kompromiss" finden lasse. Eine Einspeisung sei dann umgehend möglich. Kapazität stehe ausreichend zur Verfügung.
Am Donnerstag hatte der Kabel-BW-Konkurrent Primacom überraschend eine Verbreitung der bislang exklusiv über Astra 19,2 Grad Ost empfangbaren "HD+"-Kanäle ab Ende Februar angekündigt. Auch TeleColumbus erwägt nach eigener Darstellung die Verbreitung von ProSieben-HD, RTL-HD und den Tochterprogrammen (audiovision berichtete). Unklar ist bislang, ob wie beim SES-Angebot Zusatzkosten für den Empfang anfallen. Per Satellit belaufen sich diese auf 50 Euro jährlich.
Liebäugeln mit Arte-HD - neues Bezahlpaket für weibliche Zielgruppe
Wolf kündigte ferner an, dass pünktlich zum Beginn des 24-stündigen Regelbetriebs von Das Erste HD und ZDF-HD zu den Olympischen Winterspielen in Vancover am 12. Februar beide Sender in den Kabel-BW-Netzen zur Verfügung stünden. Interesse habe man auch an der Aufnahme von Arte-HD. Hier stelle sich jedoch das Problem, dass der Sender nicht in den Kabelmultiplexen der öffentlich-rechtlichen Sender enthalten sei. Daher müsse ein gesonderter Einspeisevertrag ausgehandelt werden. Die Verhandlungen liefen, ein Ergebnis sei noch nicht absehbar, so der Manager gegenüber dem Dienst.
Kabel-BW will Wolfs Angaben zufolge im kommenden Sommer seinen Digital-Kunden eine eigene Videothek mit aktuellen Spielfilmen über das Kabelnetz anbieten. Ebenfalls in Planung befinde sich ein Programmbouquet für Frauen analog zum 2009 gestarteten "Männerpaket".
Das könnte Sie auch interessieren:
Gegen die Sperrung eines Mitte August bei YouTube eingestellten und professionell aufgemachten Videos zur verbraucherfeindlichen "HD+"-Plattform von SES Astra, hat sich heute der unbekannte Urheber zu Wort gemeldet.
Den ganzen Beitrag lesen 
Dass die Pluszeichen in den Kürzeln HD+ und CI+ für den Fernsehzuschauer Ungemacht und keinesfalls eine Verbesserung der bisherigen Standards High Definition und Common Interface bedeuten, haben inzwischen nicht nur technisch interessierte Konsumenten bemerkt.
Den ganzen Beitrag lesen 
Erst gestern war eifrigen Satellitensehern aufgefallen, dass der Spartensender Sport1 mit ersten hochauflösenden Test-Aussstrahlungen über den Astra-Satelliten begonnen hatte, heute kommt die Bestätigung. Sport1 HD wird am 1. November über die HD+ Plattform hochauflösend auf Sendung gehen.
Den ganzen Beitrag lesen 
Mit dreidimensionalen Fernsehern, Blu-ray-Playern und Projekoren rückt der koreanische Hersteller LG zur diese Woche beginnenden IFA in Berlin (3. bis 8. September) an. Besucher können unter anderem die neuen Fernseher der LEX8-Serie sehen, die mit LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet sind.
Den ganzen Beitrag lesen 
Nachdem der hochauflösend ausgestrahlte und frei empfangbare Kanal Anixe-HD am Freitag angekündigt hatte, die Ausstrahlung seines HD-Programmes über den Astra Satelliten auf Position 19,2 Grad Ost zu reduzieren, setzte der Anbieter um 9.45 Uhr am heutigen Montag seinen Plan in die Tat um.
Den ganzen Beitrag lesen 
Der Receiver-Hersteller Smart hat für seine Settop-Box CX10 am Dienstagabend eine neue Firmware bereitgestellt. Die Version 243 soll zahlreiche Verbesserungen ermöglichen.
Den ganzen Beitrag lesen 
Der Hersteller Homecast hat am Montag nach eigenen Angaben mit der Auslieferung seines Einsteiger-Satelliten-Receiver Pure+ begonnen, der hochauflösende Programme über die verbraucherfeindliche "HD+"-Plattform von SES Astra empfängt.
Den ganzen Beitrag lesen 
weitere News zu HDTV, HD+, TeleColumbus


Wer weiß, wie die Fernseher von Samsung aussehen, erkennt auch die aktuellen AV-Receiver des südkoreanischen Herstellers sofort. Die Front ist wie bei den TVs in hochglänzendem Schwarz gehalten und abgesehen von der abgesetzten Lautstärkewippe völlig plan.

400 Euro kostet der VSX-820 und ist damit der derzeit günstigste HDMI-1.4-Receiver von Pioneer. In unserem Fünfer-Testfeld hingegen gehört er zusammen mit Denons AVR-1611 zu den teuersten 5.1-Kandidaten.
Beim kleinen Onkyo handelt es sich um den derzeit günstigsten 5.1-Kinoverstärker des japanischen Herstellers: 300 Euro kostet der TX-SR 308. Die Ausstattung weist zwar erhebliche Mängel auf, ist aber mit der Decodierung sämtlicher Tonformate und einem Rückkanal für den TV-Ton via HDMI technisch auf dem neuesten Stand.
Für 400 Euro markiert der Denon gemeinsam mit dem Pioneer VSX-820 die preisliche Spitze im 5.1-Receiver-Feld. Für die Preisklasse bringt er eine komfortable Ausstattung mit, zu der eine Audyssey MultEQ-Einmessung, ein HDMI-TV-Rückkanal und eine HDMI-Signalweiterleitung im Bereitschaftsbetrieb gehören.
Mit dem HX 705 präsentiert Sony einen LCD-Fernseher im neuen, kantigen Design. Der TV lockt zum günstigen Preis von 1.700 Euro mit vielen Extras wie Universaltuner, Internet-Video und 200 Hertz-Bewegungsschärfeverbesserung.










Der Investmentbanker Nicholas van Orten (Michael Douglas) hat die totale Kontrolle über sein Leben. Bis ihm Bruder Conrad (Sean Penn) zum 48. Geburtstag die Eintrittskarte für ein mysteriöses Spiel schenkt. Faszinierender Psychothriller über die Kontrollierbarkeit menschlicher Existenz.
Bobby Green (Joaquin Phoenix) managt im New York der späten Achtziger für die russische Drogenmafia einen Nachtclub. Als sein Vater (Robert Duvall) und sein Bruder (Mark Wahlberg) ihn als Spitzel für ihre polizeilichen Ermittlungen gewinnen wollen, steht Bobby zwischen den Fronten. Doch dann verändert ein hinterhältiges Attentat alles. Hochkarätig besetzter Gangster-Thriller mit Tiefgang.
Als der Vulkanologe Harry Dalton (Pierce Brosnan) die Verantwortlichen der Kleinstadt Dante's Peak vor einem bevorstehenden Vulkanausbruch warnt, stößt er auf taube Ohren. Natürlich bricht kurze Zeit später das Inferno los. Gute Katastrophenaction mit allem was dazugehört. 
Die Europäische Union will Stromfressern an den Kragen. Doch es besteht die Gefahr, dass dabei guter Klang und perfektes Bild auf der Strecke bleiben. Ist das das Ende von High-End im Heimkino?
Vor drei Jahren besuchten wir das erste Mal Sony DADC in Salzburg. Was hat sich seitdem in Europas größter Blu-ray-Produktion getan? Als wir im Herbst 2006 erstmalig das Werk Anif vor den Toren Salzburgs in Augenschein nahmen, hatte man in der Europazentrale von Sony DADC gerade mal zehn Blu-ray-Produktionen abgeschlossen. 2,5 Millionen Blu-ray-Discs pro Monat betrug die Produktionsleistung.
In den letzten 10 Jahren hat sich im Heimkino viel getan. Wir schauen, was uns in den nächsten zehn Jahren an Innovationen erwartet. Den flachen Fernseher hat jede Prognose vorhergesehen, wahlweise für 1960, 1980 oder das Jahr 2000. Was jedoch das TV-Geschäft mehr als alles andere verändert hat, nämlich die Infrarot-Fernbedienung und das mit ihr mögliche Zappen von einem Programm zum anderen, das hatte niemand auf der Rechnung.
Kommentare zu diesem Artikel (einloggen zum Schreiben):
Kommentar schreiben