Finanzkrise: Weitere Sparmaßnahmen bei Sony
Der japanische Elektronikhersteller Sony will einen Teil seiner Geschäftsabläufe und seines Personals an das IT-Unternehmen IBM abtreten. Ziel dieser Outsourcing-Maßnahme sei es, profitabler zu werden und Geschäftsprozesse zu optimieren, teilte Sony am Freitag mit.
Welche Geschäftsbereiche davon betroffen sind, wurden nicht bekannt. Gleichzeitig kündigte Sony ein Joint-Venture mit IBM und dem Konzern Manpower Japan an.
Für das erste Geschäftshalbjahr 2009 hatte Sony einen Fehlbetrag von 63,4 Milliarden Yen nach einem Gewinn von 55,8 Milliarden Yen im gleichen Vorjahreszeitraum ausgewiesen. Sonys aggressive Bemühungen zur Kostensenkung hatten nicht ausgereicht, die in der Krise schwachen Verbraucherausgaben wettzumachen. Bereits in der Vergangenheit hatte Sony einen massiven Stellenabbau angekündigt.
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