HDMI: 3D-Standard vereinheitlicht
Acht verschiedene Verfahren für 3D-Übertragung hat HDMI in der neuen Spezifikation 1.4 zugelassen. Darunter sind diverse Standards mit verdoppelter Bandbreite, aber auch solche mit Kombination beider Kanäle in einem Bild.
Das sendende Gerät soll dem Empfänger dabei signalisieren, welche Art von Bild vorliegt, so dass der Schirm es automatisch richtig darstellt. Dabei gibt es ein Problem: Es können weder Quellen noch Empfänger alle Formate beherrschen. Auch sollte es nicht vorkommen, dass zwei Geräte verbunden werden, die sich nicht verstehen.
Aus diesem Grund wollen die Techniker von HDMI LLC jeweils einen Standard festlegen, der auf beiden Seiten verpflichtend ist – getrennt nach Film, Spielen und Fernsehen.
– Für die Blu-ray-Disc als wichtigsten Lieferanten von 3D-Filmen steht bereits fest, dass 48p "mandatory" sein wird. Das bedeutet, dass das 24p-Signal nacheinander zweimal geschickt wird, immer abwechselnd für links und rechts. Damit wird der Forderung Genüge getan, die volle HD-Auflösung für beide Augen zu liefern. Daneben kann jeder Player natürlich weitere 3D-Formate am Ausgang unterstützen, selbst Rot-Grün-Bilder – die allerdings ohne Signalisierung, denn hier liegt es am Zuschauer, die passenden Brillen aufzusetzen.
– Für Games hat man sich ebenfalls schon entschieden, und zwar für 60p. Das bedeutet, dass die Konsole zwei Streams mit 30 Hertz erzeugen muss.
– Noch offen sind die Anforderungen für 3D-Fernsehen. Hier wären 100/120i denkbar, also zweimal die heutige Bildwechselfrequenz mit Halbbildern.

Wie kommen 3D-Bilder zu den Zuschauern – hier bei einer HDI-Vorführung?
Die HDMI-Standards für Blu-ray und Games stehen schon.
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