HDMI-2.1-Geräte erst 2019

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Bereits vor einem Jahr machten die Features des HDMI-2.1-Standards  die Runde. Die jüngste Version der digitalen AV-Schnittstelle unterstützt unter anderem höhere Auflösungen und mehr Tonformate. So können 4K-Inhalte jetzt mit bis zu 120 Hz und 8K-Inhalte mit bis zu 60 Hz wiedergegeben werden. Zudem ermöglicht ein VRR-Modus die Nutzung von variablen Bildwiederholfrequenzen.

Entgegen allgemeinen Erwartungen wurden die finalen 2.1-Spezifikationen aber nicht im Sommer, sondern erst im November verabschiedet. Entsprechend kann die Chip-Produktion erst jetzt anlaufen und
HDMI-2.1-Geräte dürften frühestens im Herbst auf den Markt kommen, vermutlich sogar erst 2019. Zumal die finalen Kriterien für Testverfahren noch ausstehen. Da HDMI 2.1 rückwärtskombatibel ist, sind wichtige Heimkino-Features mit einem Firmware-Update auf Basis des 2.0-Standards aber nachrüstbar. Dazu zählt das Weiterleiten dynamischer HDR-Verfahren wie Dolby Vision oder dreidimensionalen Sounds via eARC. 

Die von 18 auf 48 Gbps gestiegene Bandbreite lässt sich mittels Firmware-Update hingegen nicht nachrüsten. Wer 4K-Inhalte mit 120 Bildern pro Sekunde oder 8K-Inhalte mit 60 Bildern pro Sekunde übertragen will, muss auf HDMI-2.1-Geräte warten. Um alle Features nutzen zu können, ist ein „Ultra High Speed HDMI“-Kabel erforderlich.

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