Blu-ray-Test: Westworld: Season 1 – Das Labyrinth

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„Wenn man etwas schafft, das immer lebensechter wird, ab welchem Punkt wird es dann lebendig?“, fragt der Regisseur in den Extras und trifft damit den Kern der überragenden HBO-Serie. Wie der gleichnamige Film von 1973 erzählt „Westworld“ von einem Western-Freizeit-park, in dem Besucher dank lebens-echter Roboter Fantasien ausleben können. Doch als die künstlichen Intelligenzen ein Bewusstsein entwickeln, droht aus dem Cowboy-und-Indianer-Spiel tödlicher Ernst zu werden.

Bild- und Tonqualität: Die stets knackig scharfen Western-Landschaften strahlen in kräftigen Farben und warmen Erdtönen. Im Kontrast dazu wirkt die Steuerzentrale des Parks dank sattem Schwarz düster und bedrohlich. Selten sah eine TV-Serie so gut aus. Bei zahlreichen Schießereien kracht es bassgewaltig und voluminös. Bei der mit Klaviereinlagen angereicherten  Musik-untermalung haben auch die Rear-Speaker häufig zu tun. HD-Ton gibt es leider nur im Original, englischen Atmos-Sound sogar nur auf der zeitgleich erscheinenden 4K-Scheibe.

Extras: „Über die Serie“ (2:13), „Eine Einladung ans Set“ (2:16), „Willkommen in Westworld“(7:43), „Die erste Woche am Set“ (11:22) „Entstehung der Titelsequenz“ (14:08), „Die Gefahren künstlicher Intelligenz“ (4:30), verpatzte Szenen (1:40), „Der Schlüssel zu den Akkorden“ (8:05), „Entstehung der Geschichte“ (29:16), Audiokommentare zu ausgewählten Szenen (15:45), Booklet, Digital-Kopie.

Die Wertung 
Serie 6 von 6 Punkten
Bildqualität 5 von 6 Punkten
Tonqualität 4 von 6 Punkten
Bonusmaterial 3 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Warner
Format Blu-ray
Discs / Folgen 3 / 10
Zirka-Preis 35 Euro
Bildformat 2,35:1 (1080/24p)
Tonspur Deutsch Dolby Digital 5.1
Tonspur Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel deutsch, englisch

 

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