Oppo UDP-205 (Test)

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prosconsBereits Oppos UHD-Blu-ray-Player UDP-203 trumpfte mit fbdiversen Exklusiv-Features auf. Der UDP-205 legt vor allem in Sachen Klangwiedergabe noch eine Schippe drauf.

Der US-chinesische-Hersteller Oppo hat sich mit hochwertigen Blu-ray-Playern einen erstklassigen Ruf in der Heimkino-Szene erarbeitet. Dieses Kunststück will man jetzt mit den UHD-Scheibendrehern wiederholen. Den vielversprechenden Auftakt machte der zu Jahresbeginn erschienene UDP-203 (Test in audiovision 3-2017).

Das neue Topmodell UDP-205 vereint mit der Wiedergabe von UHD-Blu-ray, Blu-ray, DVD, DVD-Audio, CD, SACD, USB-Audiowandler, Kopfhörerverstärker (inklusive 6,3-mm-Klinkenanschluss) und 7.1-Vorstufe gleich mehrere Gerätegattungen in sich. Vergleichbares bietet kein anderer Hersteller, was vermutlich auch am Preis von 1.800 Euro liegt, den das gute Stück kostet.

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Üppig bestückt: Oppo spendiert dem UDP-205 eine analoge Audiosektion mit Stereo-Cinch- und Stereo-XLR-Ausgängen sowie einem 7.1-Output. Auf der digitalen Seite stehen 2 HDMI-Ausgänge (einer nur für Audio) und ein HDMI-Eingang zur Verfügung; ferner sind ein USB-DAC, 2 USB-3.0-Ports sowie Ein- und Ausgänge für Toslink und Koax vorhanden.

Zudem ist er nicht nur Hardware-seitig für die Wiedergabe von Dolby Vision vorbereitet, sondern verfügt als Erster auch über die Firmware zur Freischaltung dieses Features, was ihm ein Innovations-Logo beschert. 

Standesgemäßer Auftritt

Zuerst fällt natürlich das Äußere auf: Oppo verzichtet im Gegensatz zu seinen Mitstreitern auf Schnörkeleien wie ein Curved-Design à la Samsung UBD-K8500 oder die Hochglanz-Oberflächen nach Art der Panasonic-Player DMP-UB900 und -UB704. Stattdessen kommt der UDP-205 in einem mattschwarzen Metallchassis mit einer Frontpartie aus gebürstetem Aluminium daher.

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Der Quad-Core-Chip OP8591 wurde von Mediatek in Zusammenarbeit mit OPPO entwickelt und beherrscht die Wiedergabe von Dolby Vision.

Das sieht nicht nur hochwertig aus, sondern besticht zudem durch eine in dieser Gerätegattung einzigartige Materialanmutung ohne scharfe Kanten oder klappernde Bauteile. Entsprechend bringt der 4K-Bolide 10 Kilogramm auf die Waage. In der Mitte thront das Schubladenlaufwerk, das sich sanft öffnet beziehungsweise schließt und dank der Kapselung keine Vibrationen an das Gehäuse überträgt. Zwar surrt es beim Einlesen der Disc hörbar vor sich hin, während der Wiedergabe und aus üblichem Sitzabstand sind die Betriebsgeräusche  aber kaum bis gar nicht zu vernehmen. Dank seines durchdachten Aufbaus kann der UDP-205 auf einen Lüfter und dessen störende Geräusche verzichten.

Audiophiler Aufbau

Nimmt man den sorgfältig mit einem knappen Dutzend Schrauben befestigten Deckel ab, der mehr wiegt als so mancher Blu-ray-Player, kommt der aufwändige Aufbau zum Vorschein: Ringkerntrafo, Netzteilplatine und Laufwerk wurden in separate Kammern gepackt, damit so wenig Geräusche als möglich nach außen dringen und eventuelle Störsignale nicht in den Audiosignalweg einstreuen können.

innenleben

Die separate Stereo-Ausgangssektion nimmt einen beachtlichen Teil des Gehäuseraums in Beschlag und verfügt über XLR-Ausgänge. Dieser Anschlussweg ist besonders kontaktsicher und bietet durch die symmetrische Signalübertragung Vorteile, wenn es lange Strecken zu überbrücken gilt: Das Audiosignal wird dabei einmal normal und einmal invertiert, also mit umgekehrtem Vorzeichen, übertragen. Im Zielgerät wird das invertierte Signal wieder umgedreht und mit dem normalen Signal gemischt, wodurch sich Einstreu-Störungen gegenseitig auslöschen.   

Im Unterschied zu Panasonics 800 Euro teurem DMP-UB900 verarbeitet der Oppo nicht bloß Hochbit-Formate wie DTS-HD, sondern auch die audio-philen Disc-Typen SACD und DVD-Audio. Dieses Feature bekommt man allerdings beim Sony UBP-X800 (Test in audiovision 7-2017) für einen Bruchteil des Preises und auch der kleine Oppo-Bruder UDP-203 beherrscht dieses Kunststück.

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Für die Klanganpassung hält der Oppo ein komplettes Lautsprecher-Management bereit – inklusive Pegel- und Laufzeiteinstellungen.

Interessant für Klangtüftler sind die im Setup-Menü auswählbaren Filter-Charakteristiken (Brick Wall, Corrected Mini Phase, Apodizing Fast, Mini Phase Slow, Mini Phase Fast, Linear Phase Slow, Linear Phase Fast). Sie wirken sich klanglich filigran auf Timing, Impulsantwort und die Hochtonfilterung aus. Anstelle von fixen Hochpegel-Ausgängen à la Panasonic besitzt der UDP-205 feinere Regler, welche die Level des Mehrkanal-Ausgangs in 100 Stufen steuern. Dazu steht sogar ein komplettes 7.1-Lautsprecher- und Bass-Management inklusive Pegel- sowie Abstandseinstellung bereit. So lässt sich die Distanz flexibel von 0 bis 60 Fuß (entspricht 18,3 Metern), die Boxengröße auf „Klein“ (Satelliten-) oder „Groß“ (Vollbereichslautsprecher) und der Wirkungsgrad beziehungsweise Kanalpegel zwischen -10 und +10 Dezibel in 0,5er-Schritten festlegen. Die Übernahmefrequenz zum Subwoofer ist in 15 Stufen zwischen 40 und 250 Hertz einstellbar. Zu guter Letzt sind sowohl ein Testton-Generator als auch Downmix-Optionen für 7.1-, 5.1- und Stereo-Systeme integriert.

Multimedia-Wiedergabe

Das einzige echte Manko des Oppo, was auch etliche Punkte kostet, sind die Streaming-Apps. Es gibt nämlich keine. So beschränkt sich seine Online-Funktionalität auf Firmware-Updates.

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Outsourcing: Da der Oppo UDP-203 keine Apps besitzt, müssen Smart-TV-Fans zum Beispiel auf Amazons Fire TV Stick zurückgreifen. Dafür gibt es einen HDMI-Eingang.

Die Ethernet-Buchse und das integrierte WLAN-Modul erfüllen noch einen anderen Zweck: Sie gestatten den Zugriff auf das heimische Netzwerk, so dass Multimedia-Inhalte von Computern, Tablets, Smartphones und NAS-Systemen direkt abgespielt werden können. Darüber hinaus verfügt der Oppo über drei USB-Anschlüsse; die beiden rückseitigen arbeiten sogar nach dem 3.0-Standard für besonders hohe Übertragungsraten. In jedem Fall unterstützt der Mediaplayer alle wichtigen Dateiformate und gibt sogar Mehrkanal-Musik als 5.1-PCM-Signal wieder. Eine Anlaufstelle für adäquate Aufnahmen ist unter anderem das norwegische Label 2L, das zahlreiche Lieder sowohl in Stereo- als auch in Surround-Qualität zum Download anbietet.

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SMB und DLNA: Natürlich unterstützt Oppos Universalplayer auch das Multimedia-Streaming via Netzwerk. Als Quellen dienen zum Beispiel Computer und Smartphones.

HDR-Clips spielt der UDP-205 über alle drei USB-Ports. Diese gibt er automatisch in feiner 10/12-Bit-Qualität sowie mit korrekter Bildrate aus und unterstützt zudem die wichtigsten UHD-Formate beziehungsweise Codecs inklusive HEVC. Alle Videos eines Ordners werden ohne nervige Info-Einblendungen abgespielt. Die  Pause zwischen den Clips beträgt nur zwei bis drei Sekunden. Ebenso überzeugt uns die schnörkellose Diaschau mit messerscharfen Bildern in UHD-Auflösung.

Ausgesprochen gut gefällt uns die Bedienung: Der UDP-205 brilliert mit einer sehr übersichtlichen Benutzeroberfläche sowie kurzen Reaktionszeiten. Die Tastenbeleuchtung der hochwertig anmutenden Fernbedienung schaltet sich beim Hantieren automatisch ein.

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Schön anzusehen: Jedes der sieben Icons auf der Startseite ist mit einem anderen Hintergrundbild verknüpft.

Eindrucksvolle Bildqualität

Trotz der Audio-Affinität vernachlässigt Oppo die Videotechnik bei seinem zweiten UHD-Blu-ray-Player nicht im Geringsten. Zwar ist keine Darbee-Schaltung wie beim BDP-105D oder -103D an Bord, doch soll dafür MediaTeks Quad-Core-Prozessor OP8591 mit der (derzeit) fortschrittlichsten Decoding- und Signalverarbeitungstechnik aufwarten. Tatsächlich legt der UDP-205 schon bei DVDs eine erstklassige Bildqualität an den Tag: PAL-Material skaliert er ab Werk sehr sauber zu 1080p oder Ultra-HD hoch und gibt sogar Regionalcode-freie 60-Hertz-Scheiben auf Wunsch ruckelfrei mit 24 Hertz aus – davon profitieren vor allem Fernseher ohne Inverse-Telecine-Funktion.

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Der Oppo kann die Größe, Farbe und Position der Untertitel anpassen. Mit der UHD von „Die irre Heldentour des Billy Lynn“ klappte das allerdings nur bezüglich der Position, die wir hier nach oben verschoben haben.

An der Blu-ray-Wiedergabe, sei es in 2D oder 3D, haben wir ebenso wenig auszusetzen: Das Bild besticht durch stimmige Farben, eine knackige Detaildarstellung und einen tollen Schärfeeindruck. Egal ob unserer Sehtest-Klassiker „Casino Royale“ oder das aktuelle SciFi-Drama „Passengers“, der Oppo bringt stets eine hervorragende Qualität auf den Schirm.

Passend zum Dolby-Vision-Firmware-Update des Oppo UDP-205 sind mit den 4K-Editionen von „Ich – Einfach unverbesserlich“ und „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ Ende Juni die ersten Dolby-Vision-Discs bei uns erschienen. Aller­dings macht Anbieter Universal kein großes Aufsehen um das alternative HDR-Format. Auf der Vorderseite befindet sich nur der bekannte HDR-Aufkleber und auch auf der Rückseite gibt es keinen werbewirksamen Hinweis. Lediglich ein kleines Dolby-Vision-Logo lässt erahnen, dass hier bildtechnisch mehr geht als üblich. Wobei Dolby Vision nur als zusätzliches HDR-Format seitens Universal offeriert wird. Das normale HDR-10 befindet sich ebenfalls auf der UHD-Scheibe.

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Der Beweis: Auf der Disc „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ befindet sich wirklich Dolby Vision, wie der Oppo dem Benutzer mitteilt.

Im Gegensatz zu Tonformaten wie DTS, Dolby oder PCM findet eine HDR-Auswahl nicht über das Disc-Menü statt, sondern erfolgt automatisch. Wenn der Oppo an einem Dolby-Vision-Fernseher (in unserem Fall ein 2017er-OLED-Modell von LG) angeschlossen ist, wird das Dolby-Vision-Signal ausgegeben. Bei einem HDR-TV ohne Dolby Vision erfolgt die Ausgabe des Oppo mit HDR-10. Ein A/B-Vergleich ist somit nicht möglich, außer man verwendet wie wir zwei verschiedene Player (für die HDR-10-Zuspielung wurde ein Sony UBP-X800 verwendet).

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Am LG-OLED kommt Dolby Vision an, was der TV mit einer kurzen Logo-Einblendung rechts oben quittiert.

Die Filmauswahl ist mit zwei Animationstiteln aus unserer Sicht nicht gerade glücklich, fehlt dem Zuschauer doch der Bezug zur Realität. Doch vermutlich ist dies beabsichtigt, kann man den Dolby-Vision-Effekt so möglichst auffällig gestalten. Entsprechend haben die Kalifornier bei „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ tief in den HDR-Farbtopf gegriffen. Bereits der Filmtitel erscheint um einiges röter und auch im restlichen Verlauf sind es in erster Linie die kräftigeren Farben gegenüber der HDR-10-Version, die ins Auge stechen. Und da „bunter“ bei Animationsfilmen in der Regel mit „besser“ gleichgesetzt wird, geben auch wir in diesem Punkt der Dolby-Vision-Version den Vorzug. Wobei die Unterschiede nicht in jeder Szene gleich groß ausfallen. So gibt es immer wieder Einstellungen, wo man schon zweimal hinschauen muss, um Differenzen auszumachen.

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Bereits bei der Einblendung des Titels fällt das sattere Rot der Dolby-Vision-Version (rechts) ins Auge.

Neben den etwas kräftigeren Farben wirkt das Dolby-Vision-Bild auch mitunter knackiger, da Details in sehr hellen und sehr dunklen Bildbereichen besser herausgearbeitet werden. In Sachen Spitzlichter fällt der Unterschied hingegen eher gering aus, was aber auch an der Leistungsfähigkeit des OLED-Fernsehers liegen könnte, denn der liefert nur rund 700 Nits. Da das Dolby-Vision-Signal sich individuell an jeden Dolby-Vision-Fernseher anpasst (ein Vorteil gegenüber HDR-10), kann es an einem anderen TV anders aussehen. Spätestens wenn Sony das Dolby-Update für sein 1.800 Nits helles LCD-Topmodell ZD9 veröffentlicht, dürften die Unterschiede in Sachen Spitzlichter deutlicher ausfallen. Doch selbst mit unserem OLED strahlte der Schnee in der Eröffnungsszene (1:41) stärker, das Weiß wirkte reiner.

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Auch in dieser Einstellung fallen vor allem die satteren Farben von Dolby Vision (rechts) sofort auf.

Unser Fazit: Die Animations-Premiere von Dolby
Vision ist vielversprechend, wir sind auf die Qualität des ersten Realfilm-Titels gespannt.

Unsere HDR-Testbilder gibt er ebenfalls in makelloser Qualität an entsprechende Displays aus, also mit akkuraten Luminanz- und Farbpegeln sowie saumfreier Bildschärfe. Die feinstufige Darstellung im Grauverlauf bleibt selbst nach kleinen Bildjustagen erhalten. Senkt man den Kontrast im Player leicht ab, werden auch zuvor unsichtbare hellste Graustufen unseres HDR-Testbilds im Bereich zwischen 1.000 und 2.000 Nits aufgrund der Pegelverschiebung sichtbar. In der Praxis wären allerdings Feinjustagen der Gammakurve hilfreicher als die einfachen Helligkeits- und Kontrastregler des Oppo.

Tiefreichende Videofunktionen sind nicht nur für Heimkino-Enthusiasten ein starkes Tool zur Bildoptimierung. Schließlich fehlen manchen Fernsehern bestimmte Einstellmöglichkeiten oder die im Gerät verbauten Kontrast- und Helligkeitsregler arbeiten zu grob. Der UDP-205 justiert die wichtigsten Parameter wie Helligkeit, Kontrast, Farbton und Sättigung in 32 Stufen. Der Feinabgleich der Schärfe (0 bis 16) und das dreistufige Rauschfilter komplettieren die Bildfunktionen. Spezia­litäten wie ein Darbee-Prozessor, die Oppo noch bei ihren normalen Blu-ray-Playern integrierte, sind aber nicht an Bord.

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DVD-24p-Umwandlung: Die Schaltung ist standardmäßig aktiv und beseitigt das Ruckeln von NTSC-Discs.

Bildtüftler können zudem Details der HDMI-Aus­gabe wie den Farbraum YCbCr in drei Varianten (4:4:4 / 4:2:2/4:2:0) oder die digitalen RGB-Videopegel (Videolevel/PC-Level) einstellen. Manche Projektoren profitieren davon insofern, als zuvor gesperrte Farbsättigungsregler auftauchen oder sich mit einem bestimmten Farbraum verknüpfte Fehler vermeiden lassen.

Zudem bietet der UDP-205 eine HDR/SDR-Konvertierung an, bei dem man die Ziel-Luminanz des Fern­sehers oder Projektors zwischen 50 Nits (sehr helles Bild) und 1.600 Nits (sehr dunkles Bild) einstellen kann. Bei der Übertragung eines HDR-Signals an ein HDR-Display ist dieser Menüpunkt ausgegraut.

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Bei der HDR/SDR-Konvertierung lässt sich die Ziel-Luminanz an die Leistungsfähigkeit des TVs anpassen.

Eine Dynamikbereichsanpassung zur Optimierung des HDR-Bildes für ein besonders leistungsstarkes oder eher leistungsschwaches HDR-Display hat der Oppo im Gegensatz zu den Top-Modellen von Panasonic hingegen nicht an Bord. Dieses Feature würde auf unserer Wunschliste für ein zukünftiges Firmware-Update auf jeden Fall ganz oben stehen.

Cineasten mit internationaler DVD-Sammlung dürften die Funktion „24p-Umwandlung“ lieben: Sie beseitigt das 3:2-Ruckeln von NTSC-Scheiben und gibt diese in bester 2160/24p-Skalierungsqualität aus. Das klappt natürlich auch mit 60i-Material von Blu-ray, wie Bonusbeiträgen oder Trailern.

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Der UDP-205 informiert sogar darüber, mit welcher minimalen und maximalen Luminanz eine UHD-Blu-ray gemastert wurde. Im Fall von „Billy Lynn“ sind dies 0,005 und 4.000 Nits. So mitteilungsfreudig ist nur Oppo.

Hervorragend gefallen uns die ausführlichen Informationen, die der Oppo im Display und speziell nach längerem Drücken der Info-Taste zum laufenden HDR-Video zurückmeldet. Er informiert nämlich nicht nur darüber, was sich auf der Disc befindet, sondern auch was letztendlich am Fernseher oder Projektor ankommt. Dabei begnügt sich der UDP-205 nicht nur mit den Codecs für Bild und Ton, dem Farbraum und der Farbtiefe, sondern informiert sogar über die maximale beziehungsweise minimale Luminanz, mit der eine UHD-Blu-ray gemastert wurde. Um an diese Daten zu gelangen, muss man leider runterscrollen. Schöner wäre es, wenn man alle Infos auf einen Blick hätte. Aber auch das ist etwas, das sich mit einem Firmware-Update beheben ließe.          

                           bewertung

AuVi_AWARD-Referenz

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AuVi_AWARD-Highlight

 

Der Testbericht Oppo UDP-205 (Gesamtwertung: 94, Preis/UVP: 1800 Euro) ist in audiovision Ausgabe 8-2017 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

94 sehr gut

Mit dem bestens verarbeiteten UDP-205 liefert Oppo einen praktisch perfekten UHD-Blu-ray-Player ab. Zu einer überragenden Bild- und Tonqualität gesellt sich ein sehr guter Bedienkomfort inklusive hochwertiger Fernbedienung. Allerdings ist die Video-Sektion identisch zum weniger als halb so teuren UDP-203 und auch das Top-Modell verfügt über keine Apps.
Christoph Steinecke

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