Gespaltene Filmpersönlichkeiten

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Die sogenannte „Dissoziative Identitätsstörung“ bildet immer wieder Stoff für Verfilmungen. Denn Protagonisten mit gespaltener Persönlichkeit sorgen im Kino für gern gesehene Überraschungsmomente und Spannungsbögen. Zuletzt treibt „Split“ die Thematik mit 23 Persönlichkeiten in einem Körper auf die Spitze.

Die cineastische Vorreiterrolle bildet Alfred Hitchcocks „Psycho“ von 1960, in dem Norman Bates (Anthony Perkins) zum Prototypen des durchgedrehten Leinwandmörders mutiert. Einen gänzlich anderen Ansatz verfolgt Martin Scorseses „Shutter Island“ (2010), in der Leonardo DiCaprio die Grenzen zwischen Fiktion und Realität als vermeintlicher US-Marshall verschwimmen lässt.

David Finchers „Fight Club“ (Bild) von 1999 sorgt mit einem ähnlichen Kniff für eine verblüffende Auflösung der beiden Hauptdarsteller Brad Pitt und Edward Norton. Gespaltene Egos finden sich sogar in kinderfreundlichem Stoff wie „The Lego Movie“, wo der Polizist dank doppelt bedrucktem Kopf unvermittelt zwischen guter und böser Seite wechselt.

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