Blu-ray-Test: Elliot, der Drache

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elliotÄlteren Semestern dürfte „Elliot, der Drache“ bekannt vorkommen: Denn bereits 1977 erzählte Disney unter dem Titel „Elliot, das Schmunzelmonster“ die Geschichte von einem kleinen Jungen und seinem fantastischen Freund, dem Drachen Elliot. Abgesehen von diesen Figuren weist die Neuverfilmung allerdings kaum Ähnlichkeiten zum fast 40 Jahre alten Original auf.

Waisenjunge Pete (Oakes Fegley) lebt zusammen mit dem magischen Drachen Elliot in einem großen Wald. Als der Junge zufällig von Försterin Grace (Bryce Dallas Howard) entdeckt und in die Zivilisation gebracht wird, macht sich Elliot auf die Suche nach seinem menschlichen Freund. Es folgt ein ebenso emotionales wie fantasievolles Abenteuer in bester Disney-Manier.

Mehr über die Entstehung der 65-Millionen-Dollar-Produktion erfährt man im Audiokommentar, in dem unter anderem Regisseur David Lowery und Pete-Darsteller Fegley mit hörbarem Spaß allerlei Informationen zu Dreharbeiten, Stunts, Animationen und Musik preisgeben. Dagegen fallen die restlichen Extras merklich ab. Persönlich inszeniert, aber mit 7 Minuten arg kurz ist das „Tagebuch des Regisseurs“ in Video-Form – und die Beiträge über die Spezialeffekte sowie den Drehort Neuseeland sind vorbei, bevor sie überhaupt richtig begonnen haben. Schade drum. sg

Film: Liebevolle Neuinterpretation des Disney-Klassikers „Elliot, das Schmunzelmonster“.

Bild: Schärfe und Detailauflösung des Cinemascope-Transfers sind prima: Die reale Naturumgebung des Waldes sieht ebenso plastisch und fein aus wie das Fell von CGI-Drache Elliot. Farben erscheinen satt, aber nicht übersaturiert. Auch der Kontrast wirkt natürlich. Die Durchzeichnung von Mensch, Fabelwesen und Natur gelingt bei Tag wie Nacht dank feiner Graustufen und tiefem Schwarz sehr gut.

Ton: Ein dynamischer und räumlicher Score begleitet insbesondere die Szenen mit Elliot. Auch die Effektkulisse ist reichhaltig und auf allen Boxen präsent – vom Motorsägen-Lärm bis zum Vogelgezwitscher. Ein wenig zurückhaltend, um nicht zu sagen familienfreundlich agiert der Subwoofer. Bei englischer Sprachwahl bekommt man 2 zusätzliche Rear-Kanäle.

Extras: Audiokommentar, „Notiz an mich: Tagebuch des Regisseurs“ (7:31), „Wie Magie entsteht“ (2:12), „Verschwindende Momente“ (9:12), Pannen vom Dreh (1:28), „Willkommen in Neuseeland“ (1:56), zwei Musikvideos.

Die Wertung 
Film 5 von 6 Punkten
Bildqualität 5 von 6 Punkten
Tonqualität 5 von 6 Punkten
Bonusmaterial 3 von 6 Punkten
Die technischen Daten
Anbieter Disney
Bildformat 2,40:1 (1080/24p)
Tonspur Deutsch DTS-HD High Resolution 5.1
Tonspur Englisch DTS-HD Master Audio 7.1
Untertitel deutsch, englisch
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