Mehr Pixel, mehr HDR: der neue HDMI-Standard

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Die jüngste Version der digitalen AV-Schnittstelle, die im Dezember 2002 debütierte, unterstützt unter anderem höhere Auflösungen und mehr Tonformate.

So können 4K-Inhalte jetzt mit bis zu 120 Hz und 8K-Inhalte mit bis zu 60 Hz wiedergegeben werden. Zudem ermöglicht ein Gaming-Modus namens VRR  (Variable Refresh Rate) die Nutzung von variablen Bildwiederhol­frequenzen. Auch in Sachen High Dynamic Range wurde nach­gebessert. So ist die HDR-Über­tra­gun­g mit dynamischen Metadaten mög­li­ch, wie sie unter anderem bei Dolby Vision zur Anwendung kommt.

Ein eARC (edvanced Audio Return Channel) unterstützt jetzt zusätzlich objektbasierte Audioformate und ermöglicht bessere Steuerungsmöglichkeiten des Signals einschließlich auto­matischer Erkennung des Geräts.

Das Plus an Daten benötigt natürlich auch ein Plus an Bandbreite, die sich von 18 auf 48 Gbit/s mehr als verdoppelt. Entsprechend kommt eine neue Kabel-Kategorie auf den Markt, die den Arbeitstitel „48G“ trägt.
Allerdings ist HDMI 2.1 abwärtskompatibel zu früheren HDMI-Versionen, die Steckverbindungen bleiben ebenfalls unverändert und „48G“-Kabel braucht man nur für die neuen Auflösungsvarianten. Zudem wurde der HDCP-Kopierschutz entgegen Spekulationen im Vorfeld nicht verschärft. Die finalen Spezifikationen werden bis Mitte des Jahres verfügbar sein. Erste Fernseher mit HDMI 2.1 dürften somit in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen.

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