Leserbrief: Dolby Vision und HLG bei AV-Receivern

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Hallo AV-Redaktion, mit Interesse habe ich das Editorial „HDR Chaos“ in der letzten Ausgabe gelesen, dem ich auch weitgehend zustimmen kann. Allerdings hat sich danach für mich auch eine Frage ergeben.  Sie schreiben: „Um die neuen HDR-Techniken regelkonform zu übertragen, benötigen das Display und der Zuspieler die auf der CES präsentierte HDMI-2.1-Funktionalität. Dasselbe gilt natürlich für den AV-Receiver, der die Signale weiterleitet.“

Ich habe mir vor ein paar Wochen den nicht gerade preiswerten Pioneer-Receiver SC-LX901 gekauft, der natürlich noch keine HDMI-2.1-Anschlüsse hat. Was bedeutet das für mich in Bezug auf die neuen HDR-Techniken?
Detlef Winkelhoff, per E-Mail

audiovision: Zum jetzigen Zeitpunkt dürfte der Pioneer SC-LX901 keine HLG-Sig­nale vom Satelliten-Receiver oder Dolby Vision vom UHD-Blu-ray-Player an den Fernseher bzw. den Projektor weiterleiten. Doch scheint es, als wäre der sogenannte Signal-Pass-Trough auch ohne den neuen HDMI-2.1-Standard möglich. Zumindest haben Denon und Marantz für ausgewählte Receiver-Modelle entsprechende Firmware-Updates für das Jahresende angekündigt. Wir gehen davon aus, dass die rest­lichen Receiver-Hersteller wie Pioneer ebenfalls Updates mit HLG- und Dolby-Vision-Unterstützung anbieten werden.

denon-avr

Zum Jahresende möchte Denon HDR-Firmware-Updates mit HLG- und Dolby-Vision-Unterstützung für die Modelle AVR-X1300W (Bild), AVR-X2300W, AVR-X3300W, AVR-X4300H und AVR-X6300H anbieten.

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