Hisense: THX und UHD-Premium

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Nach Panasonic und Samsung bringt auch Hisense Fernseher mit Ultra-HD-Premium-Zertifikat auf den Markt. Die neuen Geräte der H10-Serie mit Größen von 65 bis 86 Zoll verfügen entsprechend über eine Spitzenhelligkeit von 1.000 nits sowie einen Schwarz-wert von unter 0,05 nits und firmieren unter dem „ULED“-Brand. Trotz der namentlichen Verwandtschaft zu OLED handelt es sich hier aber nicht um eine Displaytechnik. Auch die ersten Ultra-HD-Premium-TVs von Hisense sind klassische LCD-Geräte. Das spezielle Ultra-Dimming-Verfahren nennen die Chinesen Ultra-LED oder abgekürzt „ULED“.

War Hisense bislang eher im Budget-Markt unterwegs, hat man mit der neuen H10-Serie auch die anspruchsvolle Heimkino-Klientel im Visier.

War Hisense bislang eher im Budget-Markt unterwegs, hat man mit der neuen H10-Serie auch die anspruchsvolle Heimkino-Klientel im Visier.

Hatten die ersten beiden ULED-Versionen lediglich zwischen 100 und 150 Zonen an Bord, bringt es die dritte Generation, die bereits auf der CES und der IFA vorgeführt wurde (siehe Bild unten) schon auf 320 Zonen. Zum Vergleich: In den Top-Modellen der Konkurrenz befinden sich in der Regel zwischen 100 und 200 Zonen, lediglich Sony bringt es bei seiner brandneuen ZD9-Serie (Test in audiovision 11-2016) auf rund 500 Zonen.

Bereits auf der IFA demonstrierte Hisense die Unterschiede zwischen ihren ULED-Fernsehern und der OLED-Konkurrenz.

Bereits auf der IFA demonstrierte Hisense die Unterschiede zwischen ihren ULED-Fernsehern und der OLED-Konkurrenz.

Die gebogene 65-Zoll-Version von Hisense kommt in den USA für 2.800 US-Dollar in den Handel und unterbietet damit die etablierte Konkurrenz mitunter deutlich. Anfang 2017 soll die flache 70-Zoll-Variante für 3.500 US-Dollar folgen. Über eine europäische Markteinführung ist noch nichts bekannt. Neben dem UHD-Premium-Logo strebt Hisense zudem eine THX-Zertifizierung der neuen Top-Modelle an.   

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