Zu wenig Endstufen für 3D-Ton

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Ich betreibe seit einigen Jahren mein Heimkino mit einem 7.1-Boxen-Setup an einem Yamaha-Receiver RX-A1030. Ich bin mit dem Gerät zufrieden, doch beherrscht es leider kein Dolby Atmos (gab es damals ja auch noch nicht). Eigentlich will ich Yamaha treu bleiben, doch selbst das neue Top-Modell RX-A3060 verfügt lediglich über neun Endstufen. Da ich aber vier Atmos-Boxen betreiben möchte (soll ja deutlich besser klingen als mit zwei), benötige ich elf Endstufen. Zwar lässt sich der RX-A3060 mit externen Endstufen auf 11 Kanäle erweitern, doch hätte ich lieber alles in einem Gerät. Michael Otto, per E-Mail

audiovision: Dass neun Endstufen bei einer ausgewachsenen Dolby-Atmos-Konfi-guration (7.1.4.) nicht ausreichen, scheint mittlerweile auch den Herstellern aufgefallen zu sein. Nachdem die 2015er-Flaggschiffe von Denon und Pioneer ebenfalls nur neun Endstufen an Bord haben, kommen die neuen 2016er-Boliden (siehe auch IFA-Report ab Seite 6) mit elf eingebauten Leistungsverstärkern daher.

Allerdings haben die ihren Preis. Der Pioneer SC-LX901 schlägt mit 3.000 Euro zu Buche, der Denon AVR-X6300 kostet 2.500 Euro. Das sind 300 bzw. 200 Euro mehr als die 9.2-Vorgänger. Auch Onkyo hat seit Kurzem mit dem TX-RZ 3100 einen 11-Kanäler im Programm. Wie es der Zufall will, testen wir das Gerät in Ausgabe 10-2016.

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Verfügte der AVR-X6200 über neun Endstufen, hat der Nachfolger AVR-X6300H (Bild) deren elf an Bord – so viele benötigt Leser Michael Otto in seinem Heimkino.

 

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