Sky stellt 2017 den Sendebetrieb seines 3D-Senders ein

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Pay-TV-Anbieter Sky wird den Regelbetrieb von „Sky 3D“ im nächsten Jahr einstellen. Grund hierfür ist das schwindende Interesse der Kunden, Filmstudios und TV-Hersteller an der „Dritten Dimension“. Dafür werden die neuen Geschäftsbereiche „Ultra HD“ und „Virtual Reality“ stärker in den Fokus rücken.

3D-Filme in die Wohnzimmer der Zuschauer zu bringen ist nicht ganz einfach. Man kann beim „Projekt 3D“ sicherlich nicht von einem Reinfall sprechen, 3D ist aber sicherlich nicht über ein Nischendasein hinaus gewachsen. Während Kinos noch einen Großteil ihres Umsatzes mit 3D-Filmen generieren, ist die Nachfrage für den privaten Filmgenuss recht überschaubar. So veröffentlichten bereits mehrere Filmstudios ihre 3D-Filme gar nicht mehr auf Blu-ray und erste TV-Hersteller wie Samsung und Philips haben die Unterstützung dreidimensionaler Bilder komplett aus ihrem 2016er-TV-Lineup genommen. Kein Wunder also, dass der Pay-TV-Anbieter auch bei „Sky 3D“ die Reißleine zieht.

Nach sechs Jahren wird der Bezahlsender Mitte 2017 eingestellt. Sky konnte schon vor längerer Zeit ein schwindendes Kundeninteresse feststellen. Diese Meldung hat aber auch etwas Gutes: Sky möchte mit den frei werdenden Kapazitäten und finanziellen Mitteln die neuen Geschäftsbereiche „Ultra HD“ und „Virtual Reality“ stärken, wobei sich letzterer noch in der Entwicklungsphase befindet. Sky startet bereits im Oktober mit seinen ersten UHD-Kanälen, auf denen unter anderem die deutsche Fußball-Bundesliga zu sehen sein wird. (dj)

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