Kein 3D-Ton auf 4K-Scheiben

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Seit ihrer Einführung haben Dolby Atmos und DTS:X einen schweren Stand (von Auro ganz zu schweigen). Nur ein Bruchteil der neuen Blu-ray-Veröffentlichungen verfügen über 3D-Sound, der meiner Meinung nach deutlich besser klingt als herkömmliche 5.1- oder 7.1-Abmischungen. Nun hatte ich eigentlich erwartet, dass mit der Ultra-HD-Blu-ray nicht nur das Bild, sondern auch der Ton besser wird – von wegen technischer Fortschritt und so. Doch das scheint nicht der Fall zu sein. Studios wie Fox und Sony bieten deutschen Ton oft nur in 5.1 an, während die englische Original-Abmischung in DTS:X („Independence Day“) oder Dolby Atmos („Ghostbusters“) daherkommen. Und dafür soll der Kunde noch einen Premium-Preis von über 30 Euro zahlen. Das kann doch nicht sein, oder?   Holger Klute, per E-Mail

audiovision: Wir verstehen Ihren Unmut und können ebenfalls nicht nachvollziehen, warum die großen Filmstudios bei der Ultra-HD-Blu-ray in Sachen Tonformate denselben Fehler wieder machen – gerade in einem Markt, der aufgrund stetig wachsender Streaming-Konkurrenz immer härter umkämpft ist. Mitverantwortlich könnte die eingeschränkte Speicherkapazität von derzeit noch 66 Gigabyte sein. Steht zu hoffen, dass sich mit der Einführung der 100-Gigabyte-Rohlinge das Problem in Luft auflöst.

Zweiklassengesellschaft auch auf UHD: Während die deutsche Tonspur von „Deadpool“ nur im 5.1.-Gewand daherkommt, gibt es bei englischer Sprachwahl Dolby Atmos.

Zweiklassengesellschaft auch auf UHD: Während die deutsche Tonspur von „Deadpool“ nur im 5.1.-Gewand daherkommt, gibt es bei englischer Sprachwahl Dolby Atmos.

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