Freenet TV legt Preise für DVB-T2 HD-Angebot fest

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Sendernetzbetreiber „Freenet TV“ hat die Preise für sein DVB-T2 HD-Angebot in Full-HD-Auflösung (1080p) bekannt gegeben. Interessierte zahlen für 12 private HD Sender 5,75 Euro im Monat, also 69 Euro im Jahr.

Das Preisniveau liegt etwas über dem vergleichbaren HD-Angebot, dass über Satellit empfangen werden kann. Dieses liegt bei etwa 5 Euro im Monat, bietet aber auch weitaus mehr Sender in HD.

Zu Beginn stehen folgende private Sender zur Verfügung:

  • ProSieben HD
  • Sat.1 HD
  • ProSieben MAXX HD
  • Kabel Eins HD
  • SIXX HD
  • Sat.1 Gold HD
  • RTL HD
  • RTL II HD
  • VOX HD
  • n-tv HD
  • RTL Nitro HD
  • Super RTL HD

Womöglich könnten auch noch QVC HD und Sport1 HD im Frühjahr 2017 folgen, dies wurde aber noch nicht von den Sendern bestätigt. Neben den privaten Anbietern können Besitzer eines DVB-T2-fähigen Empfangsgerätes auch folgende freie Sender empfangen:

  • Das Erste HD
  • ZDF HD
  • arte HD
  • Phoenix HD
  • EinsFestival HD
  • Tagesschau 24 HD
  • BR HD
  • NDR HD
  • MDR HD
  • WDR HD
  • KIKA HD
  • 3sat HD
  • ZDFinfo HD
  • ZDFneo HD

Der Startschuss fällt am 29. März 2017. Ab dann sollen über 80 Prozent der Bevölkerung ihr terrestrisches TV-Programm über den DVB-T2 HD-Regelbetrieb empfangen können. Derzeit sehen über 4 Millionen TV-Haushalte ihr Programm über DVB-T. Viele neuere Fernseher haben bereits einen DVB-T2-Tuner integriert. Günstige DVB-T2-Receiver gibt es ab circa 40 Euro im Handel zu kaufen. (dj)

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1 Kommentar

  1. Horst Horstmann
    Horst Horstmann am

    Jeder, der für Produkte der Werbekunden des werbefinanzierten Privatfernsehens -und somit auch für die Werbung selbst- zahlt, darf also, um in den „vollen Genuß“ der dadurch faktisch bereits entgoltenen Inhalte zu kommen, jeden Monat einen Heiermann oben drauf legen?
    Und wird dann noch mit einer eingeschränkten Einzelplatzlizenz abgespeist?
    Für HD, welches für die bei DVB-T2 vertretetenen Sender längst Standard ist?
    WTF?
    Die stützen ihre Gewinnmargen mit künstlichen Flaschenhälsen, drücken uns nebenbei noch eine Querfinanzierung für den (nach DVB) nun schon zweiten verschleppten Systemwechsel auf, und die Journaille rezitiert stoisch oberflächliche technische Details, weil sie zu kritischem Schreiben offensichtlich nicht mehr fähig sein mag.
    Schönen Dank auch.

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