Marantz AV7702mkII/MM8077 (Test)

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Seit der Integration DTS:X-fähiger Signalprozessoren im letzten Jahr war es auch bei Marantz und Denon etwas stiller um das konkurrierende 3D-Tonformat von Auro geworden. Upgrades für neue Geräte waren plötzlich nicht mehr erhältlich und man vertröstete die Kundschaft mit dem Hinweis, man wolle die bis dato inkompatiblen Lautsprecher-Setups von Auro, Dolby Atmos und nun auch DTS:X unter einen Hut bringen. So viel vorweg: Das Versprechen wurde, wenn auch mit einigen Abstrichen, eingelöst. So ist jetzt neben dem kostenfreien DTS:X-Update auch das verbesserte Auro-Upgrade erhältlich, das allerdings nach wie vor mit 149 Euro zu Buche schlägt.

Ausstattung und Praxis

Marantz-PCNeben der Audio-Sektion verbesserten die Japaner mit HDCP 2.2 und HDR-Unterstützung auch das Videoboard der neuen Vorstufe, die sich optisch vom Vorgängermodell AV7702 (Test in audio-vison 1-2015) nur durch den Namenszusatz „mkII“ unterscheidet. Auch der Preis von 2.000 Euro blieb trotz zahlreicher technischer Verbesserungen konstant. Das freut, verlangen andere Hersteller bei Modellwechseln gerne mal ein paar Prozent mehr. Selbst bei den Anschlüssen wurde kein Rotstift angesetzt, so sind nach wie vor der analoge 7.1-Mehrkanal-Eingang und FBAS- bzw. YUV-Videobuchsen vorhanden. Verbindung zu einem Endverstärker nimmt die AV7702mkII wahlweise über Cinch- oder die im Profisektor beliebten XLR-Ausgänge auf – im Test stand uns mit der 7-Kanal-Endstufe MM8077 eine alter Bekannte (Test in 1-2015) zur Verfügung. Für die Erweiterung auf neun oder elf Kanäle muss man auf die Zwei- bzw. Fünf-Kanal-Endstufen MM 7025 und MM 7055 zurückgreifen.

Alles beim Alten: Die Fernbedienung verwöhnt mit einem Display, orange beleuchteten Tasten und ist für zahlreiche Settopboxen und DVD-/Blu-ray-Player vorprogrammiert.

Alles beim Alten: Die Fernbedienung verwöhnt mit einem Display, orange beleuchteten Tasten und ist für zahlreiche Settopboxen und DVD-/Blu-ray-Player vorprogrammiert.

Das schöne Design mit gebürsteter Aluminium-Front und separatem, blau leuchtendem Bullaugen-Display ist noch immer ein Hingucker, auch wenn es die Vor- wie Endstufe nur in Schwarz und nicht auch im Marantz-typischen Silbergold gibt. Die geschwungenen und offenbar aus Kunststoff gefertigten Wangen wollen allerdings nicht so recht zum gediegenen Auftritt der 4.000-Euro-Kombi passen. Während das Bullauge der Vorstufe nur die Quelle und Lautstärke anzeigt, erlaubt das große Display zusammen mit dem übersichtlichen  Bedienfeld unter der Klappe die Steuerung auch ohne TV-Bildschirm. 

Atmos, Auro und DTS:X

Die AV 7702mkII ist die erste Vorstufe in unserem Testlabor, die alle drei 3D-Tonformate decodiert, dafür hat sie sich schon mal eine „Innovation“-Auszeichnung verdient. Dank 11.2-Kanal-Processing der DSPs lassen sich für Atmos- und DTS:X-Ton auch 7.2.4-Setups verwirklichen, bei Auro ist die maximale 10.1-Konfiguration (5.1.5) möglich; Back-Surround-Kanäle gibt es bei Auro im Heimkino-Betrieb nicht, dafür einen mittigen Deckenkanal über dem Kopf („Voice of God“).

Die Boxen-Konfiguration erweist sich allerdings als etwas knifflig, denn nicht jeder Surround-Dekoder verträgt sich mit jedem Lautsprecher-Setup. Hier tanzt vor allem Auro 3D aus der Reihe, denn der 3D-Dekoder steht nur bei der Wahl von Front-Height-Boxen zur Verfügung – egal ob man zwei, vier oder fünf Höhenboxen betreibt (Details im Kasten „3D-Sound-Setup: Alle mit einem Streich?“).

DTS:X ist dagegen zu allen Boxen-Setups kompatibel – jedoch mit Kompromissen, wie sich beim Ausprobieren an unserem 7.1.4-Set mit DTS:X-Kanaltesttönen von der „DTS 2016 Demo Disc“ zeigte. Das Problem: Signale der Decken- und Aufsatzboxen übersprechen auf die Lautsprecher der Horizontal-ebene. So sind etwa Schallanteile auf der vorderen rechten Deckenbox auch auf dem rechten Hauptlautsprecher zu hören, ein Ton aus dem linken „Back Dolby“-Speaker tönt auch von der linken Surround- und Back-Surround-Box. Optimal, also ohne Übersprechen, arbeitet DTS:X offenbar nur mit Height-Boxen zusammen.

Für Auro, Atmos und DTS:X stehen auch 3D-Upmixer parat, die unterschiedlich arbeiten und entsprechend unterschiedlich klingen (siehe Kasten „Duell der 3D-Upmixer“). Für Freunde der freien Auswahl hat der  Marantz sogar einen 3D-Upmixer von Audyssey an Bord, der funktioniert allerdings nur mit 5.1-Signalen und bei Betrieb von Front-Wide- und/oder Front-Height-Lautsprechern.

Üppige Rückseite: Die Vorstufe (oben) wartet mit zahlreichen vergoldeten Anschlüssen auf. Ihre Vorverstärker-Ausgangssektion ist mit 19 Cinch- und 13 XLR-Anschlüssen bestückt. Ein analoger 7.1-Eingang ist ebenso vorhanden wie ein Phono-Eingang. Links und rechts oben finden die Antennen für WLAN und Bluetooth Halt.

Üppige Rückseite: Die Vorstufe (oben) wartet mit zahlreichen vergoldeten Anschlüssen auf. Ihre Vorverstärker-Ausgangssektion ist mit 19 Cinch- und
13 XLR-Anschlüssen bestückt. Ein analoger 7.1-Eingang ist ebenso vorhanden wie ein Phono-Eingang. Links und rechts oben finden die Antennen für WLAN und Bluetooth Halt.

Ob ab Werk oder per kostenlosem Firmware-Update, Dolby Atmos und DTS:X gehören inzwischen bei allen aktuellen AV-Receivern der Mittel- und Oberklasse zum Standard. Doch im Gegensatz zur Konkurrenz kann man Marantz‘ Vorstufe AV7702mkII auch fit für das Tonformat Auro-3D machen: Die Auro-Software („Auro-Codec Decoder“) wird dabei via Firmware-Update installiert, deren Funktionalität muss dann via kostenpflichtiger (149 Euro) Registrierung auf der Marantz-Webseite http://upgrade.marantz.eu (Bild unten) freigeschaltet werden.

Marantz-Auro-Upgrade

Flexible Anschlüsse

Unabhängig vom 11.2-Setup verfügt die Pre-Out-Sektion der AV7702mkII über zusätzliche Ausgänge im Cinch-Format für zwei weitere Räume (Zone 2/3) und separate Front-Wide-Ausgänge. Zudem lassen sich Lautsprecher-Konfigurationen im Bi-Amping- oder Front-B-Format einrichten. Lobenswert ist auch der analoge 7.1-Mehrkanal-Eingang, an den man einen hochwertigen SACD/DVD-Audio-Player mit Analogsektion anstöpseln kann. Neben Musik aus dem Netzwerk und den vier digitalen Audioeingängen (2 x Koax, 2x Toslink)  versorgt einer der drei HDMI-Ausgänge einen Nebenraum mit von der Hauptzone unabhängigen Signalen.

Informativ: Der Info-Screen zeigt das anliegende Tonformat sowie die ein- und ausgehenden Kanäle an.

Informativ: Der Info-Screen zeigt das anliegende
Tonformat sowie die ein- und ausgehenden Kanäle an.

Bei der Einmess-Automatik kommt Audysseys bestes System MultEQ XT32 Pro zum Einsatz; der Zusatz „Pro“ steht für die optionale Einmessung mit Profi-Ausrüstung durch Audyssey-zertifizierte Fach-händler. An den Einstellungen der Boxen-Parameter gibt es praktisch nichts zu kritisieren: Die Distanzen und Pegel fallen mit 1-cm-Schritten bzw. 0,5-db-Einheiten vorbildlich aus, die Trennfrequenzen lassen sich für alle Boxen separat zwischen 40 und 250 Hertz justieren. Unschön ist, dass der Equalizer (der nur bei deaktiviertem Audyssey greift) erst ab hohen 63 Hertz regelt und die beiden autarken Subwoofer verschmäht. Kopiert man zudem die von Audyssey ermittelte „Flat“-Klangkurve auf den EQ, verändert sich das Klangbild leicht.

Der Scaler der AV7702mkII-Vorstufe rechnet analoge wie digitale Bildsignale auf 4K/60p-Auflösung hoch.

Der Scaler der AV7702mkII-Vorstufe rechnet analoge wie digitale Bildsignale auf 4K/60p-Auflösung hoch.

Video & Multimedia

In Sachen Video ist die AV7702mkII auf dem neuesten Stand und glänzt mit 4K/60p, HDCP 2.2, HDR, 4:4:4-Farbtiefe und dem BT.2020-Standard; niedriger aufgelöstes Bildmaterial von den HDMI- und analogen Videoeingängen skaliert die Vorstufe auf 4K-Auflösung. Smartphones docken via AirPlay und Bluetooth kabellos an, Musik vom Server gelangt mit Hilfe des DLNA-Protokolls via WLAN oder LAN-Buchse zur AV7702mkII. Der USB/DLNA-Audioplayer versteht zahlreiche Dateiformate wie ALAC, WAV, MP3, FLAC sowie DSD und spielt diese teils sogar unterbrechungsfrei (gapless play) ab. Inkompatibel zeigt er sich aber zu NTFS-formatierten USB-Speichern und Musikdateien im 5.1-Format. Das Internet-Radio überzeugt, weil die Senderlisten vernünftig sortiert sind und sich zudem flott durchsuchen lassen.

Im Menü „Lautsprecher/Endstufe-Zuweisung“ legt man bei der AV7702mkII Art und Anzahl der Boxen fest. Bei gleich drei 3D-Sound-Formaten ist dies aber mit Einschränkungen verbunden. Zwar sind volle 11.2-Setups möglich, die definierte Position der Lautsprecher bestimmt jedoch die Verfügbarkeit der Dekoder: Während Dolby Atmos und DTS:X stets parallel und bei allen Konfigurationen funktionieren, müssen für Auro 3D-Ton Front-Height-Lautsprecher aktiv sein; für das hintere Boxenpaar kann man dann frei zwischen Height-, Decken- und Aufsatzboxen wählen. Letztere beide bleiben bei Auro-Ton jedoch stumm, die betroffenen Höhen­signale werden zu den Surround-Boxen gemischt. Surround-Height-Boxen (nicht zu verwechseln mit Back-Height-Boxen) schweigen dagegen bei Atmos-Ton, DTS:X unterstützt sie aber.

Der Grund des Ganzen: Dolby Atmos und DTS:X sind objektbasierte Tonverfahren, die bei der Boxenzahl und -platzierung weitgehend variabel sind und bei denen sich der Ton nach der Boxenanordnung richtet. Auro 3D wurde hingegen als kanalbasiertes Tonverfahren konzipiert, bei dem der Aufstellungsort von Lautsprechern fest zugewiesen ist; die Boxenplatzierung bestimmt somit auch die Tonabmischung.

Bei fünf aktivierten Höhenboxen stehen neben dem obigen „Voice of God“-Kanal nur Height-Boxen zur Verfügung; Decken und Aufsatzboxen bleiben außen vor.

Bei fünf aktivierten Höhenboxen stehen neben dem obigen „Voice of God“-Kanal nur Height-Boxen zur Verfügung; Decken und Aufsatzboxen bleiben außen vor.

Bei aktivierten Front-Height- und Rear-Height-Boxen funktionieren der Auro 3D-, Dolby Atmos- sowie der DTS:X-Dekoder ohne Einschränkungen.

Bei aktivierten Front-Height- und Rear-Height-Boxen funktionieren der Auro 3D-, Dolby Atmos- sowie der DTS:X-Dekoder ohne Einschränkungen.

Surround-Height-Boxen spielen nur bei Auro 3D und DTS:X auf; bei Atmos-Ton bleiben sie stumm; der Dolby-Dekoder münzt hintere Höhentöne auf die Front-Heights.

Surround-Height-Boxen spielen nur bei Auro 3D und DTS:X auf; bei Atmos-Ton bleiben sie stumm; der Dolby-Dekoder münzt hintere Höhentöne auf die Front-Heights.

Vorhandene Decken-Boxen ignoriert der Auro 3D-Dekoder und verteilt in diesem Fall hintere Höhensignale auf die regulären Surround-Lautsprecher.

Vorhandene Decken-Boxen ignoriert der Auro 3D-Dekoder und verteilt in diesem Fall hintere Höhensignale auf die regulären Surround-Lautsprecher.

Ohne Front-Height-Boxen gibt es keinen Auro 3D-Ton; nur Auros 2D-Dekoder lässt sich aktivieren. DTS:X kommt auch mit Decken- und Aufsatzboxen klar.

Ohne Front-Height-Boxen gibt es keinen Auro 3D-Ton; nur Auros 2D-Dekoder lässt sich aktivieren. DTS:X kommt auch mit Decken- und Aufsatzboxen klar.

Tonqualität

Dank mindestens 130 Watt im Mehrkanalbetrieb ist die 8077-Endstufe Herr jeder Lage und zählt mit einer Gesamtleistung von 1.100 Watt noch immer zu den kräftigsten von uns getesteten AV-Verstärkern. Im Hörtest musste die Marantz-Kombi ihr Können zuerst mit Mehrkanal-Musik zeigen. Und ob Jazz von Silje Nergaard oder Rock von Steely Dan, stets musizierte das Gespann druckvoll, mit straffen Bässen und seidigen Höhen, die auch bei hohen Pegeln nicht stressig klangen. Zudem faszinierte die luftige und enorm räumliche Darbietung.

Zur Beurteilung der 3D-Ton-Upmix-Qualitäten von
Dolby, DTS und Auro griffen wir auf unseren Test-Klassiker „Casino Royale“ (Baustellenszene von 9:39 bis 19:00) zurück. Dessen Blu-ray-Erstauflage verfügt über PCM-5.1-Ton, der von allen Mixern akzeptiert und in die Höhe gehievt wird.

Perfekt für einen Dekoder-Vergleich: Die Blu-ray-Erstauflage von „Casino Royale“ mit 5.1-PCM-Ton.

Perfekt für einen Dekoder-Vergleich: Die Blu-ray-Erstauflage von
„Casino Royale“ mit 5.1-PCM-Ton.

Dolby Surround: Der Surround-Upmixer extrahiert mit Vorliebe Rauminformationen aus der 5.1-Tonspur, aus den Deckenlautsprechern schallt es daher etwas verhallt, dünn und nicht sonderlich präzise. Effekte tönen mal mehr, mal weniger dynamisch, die Stereo-Separation in der dritten Dimension fällt aber gering aus. Insgesamt wirkt die Szene mit aktiviertem Atmos-Upmixer räumlicher und größer, aber auch halliger.

Auromatic: Der Upmixer der Belgier verzichtet weitgehend auf Hall und passt die errechneten Höheninformationen glaubwürdig der restlichen 5.1-Abmischung an; der hohle und dünne Klangcharakter des Atmos-Upmix ist fast verschwunden. Musik schallt teils etwas weniger dominant als bei Dolby, Effekte werden dafür dynamischer und präziser herausgearbeitet; auch die Stereo-Separation gelingt besser. Unterm Strich gelingt eine realistische Erweiterung des 5.1-Tons.

DTS Neural:X Hier klangen Toninformationen auf den Deckenboxen voluminöser, plastischer, detaillierter, präziser und tonal ausgewogener als bei Dolby; auch die Kanal-Separation war ausgeprägter. Ein Übersprechen der Dialoge in die Deckenboxen verkniffen sich übrigens alle drei Dekoder. Neural:X und die Auro-matic spielten tonal ähnlich. Welche Toninformationen mit welcher Lautstärke aus den Höhenboxen schallten, variierte trotzdem mitunter deutlich.

Obwohl die Vorstufe keine Leistungsverstärker beherbergt, ist ihr großzügiges Gehäuse randvoll mit Komponenten. Dies liegt vor allem am riesigen Ringkern-Transformator, der stets eine stabile Spannungsversorgung garantiert. Außerdem beansprucht die diskret aufgebaute HDAM-Vorstufe mit Cinch- und symmetrischen XLR-Ausgängen viel Platz. Ganz oben thront die Hauptplatine, die unter anderem mit 32-Bit-Sharc-Signalprozessoren bestückt ist.

Obwohl die Vorstufe keine Leistungsverstärker beherbergt, ist ihr großzügiges Gehäuse randvoll mit Komponenten. Dies liegt vor allem am riesigen Ringkern-Transformator, der stets eine stabile Spannungsversorgung garantiert. Außerdem beansprucht die diskret aufgebaute HDAM-Vorstufe mit Cinch- und symmetrischen XLR-Ausgängen viel Platz. Ganz oben thront die Hauptplatine, die unter anderem mit 32-Bit-Sharc-Signalprozessoren bestückt ist.

Die anschließende Einmessung mit Audyssey verlief problemlos, die ermittelten Boxen-Parameter fielen plausibel aus, die Klangkurven „Flat“ und „Reference“ passten das Timbre aller Lautsprecher für einen homogeneren Klang einander an. Als Nächstes rotierte die „Auro Demonstra-tion Disc 2014“ im Player. Im Clip „Turbo“ wird eine Schnecke in einen Rennwagenmotor gesogen, was die Marantz-Kombi akustisch in einem Feuerwerk äußerst greifbarer, präziser und wuchtiger Effekte gipfeln ließ. Im wahrsten Sinne immersiv geriet auch die Wassertank-Szene aus „Divergent“ mit DTS:X-Ton, hier blubberte es von überall und man hatte das Gefühl, selbst im Glasbehälter gefangen zu sein. Nicht zuletzt verschlug es das Walfänger-Drama „Im Herzen der See“ in unseren Player, dessen fulminanten Atmos-Ton die Marantz-Kombi phänomenal räumlich und dennoch mit präzisen Effekten in den Hörraum stemmte. Die ohnehin schon brachiale Dynamik und Bassgewalt der Szene baute bei aktivierter Dynamic-EQ-Schaltung noch mehr Volumen und Druck auf.

Hervorragend spielte das Duo auch im Stereo-Betrieb und legte in den Disziplinen Basskontrolle, Durchzeichnung, Räumlichkeit und nicht zuletzt Musikalität die Latte nach ganz oben. Für klanglich komprimierte Kost – etwa YouTube-Musik via Blue-tooth – empfiehlt sich die M-DAX-Schaltung, die Störgeräusche vermindert und dabei die Musik nur geringfügig dumpfer schallen lässt. ao

Marantz-AV7702mkII---MM8070-front

Marantz-Wertung

AuVi_AWARD-Highlight

AuVi_AWARD-Referenz

AuVi_AWARD-Innovation

Der Testbericht Marantz AV7702mkII/MM8077 (Gesamtwertung: 93, Preis/UVP: 4000 Euro) ist in audiovision Ausgabe 5-2016 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

93 sehr gut

Mit Auro 3D, DTS:X und Dolby Atmos sowie üppiger Ausstattung und unbändiger Leistung spielt sich die Marantz Vor-End-Kombi in unsere Referenz-Liga. Lediglich am Equalizer könnten die Techniker noch mal Hand anlegen.

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