Cambridge Audio CXR200 (Test)

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Während viele Hersteller ihren AV-Receivern eine immer längere Ausstattungsliste verpassen und um jeden Preis die neuesten Techniken integrieren, konzentrieren sich die Ingenieure bei Cambridge Audio auf das, was wirklich bei einem Verstärker zählt: „Der Klang ist das Wichtigste“, betont der britische Hersteller mit Hauptsitz in London auf seiner Webseite und steckt sein über 40-jähriges Entwickler-Know-How in hochwertige Bauteile für das bestmögliche Sound-Erlebnis.

Besitzer ultrahochaufgelöster Heimkinos brauchen aber keine Bedenken zu haben, denn HDMI 2.0 inklusive 4K/60p-Auflösung und HDCP 2.2 hat der CXR200 an Bord. Auf Dolby Atmos und DTS:X muss man hingegen verzichten. 

Verarbeitung & Bedienung

CambridgeAudio_CXR200_PCDen Fokus setzt Cambridge auf andere Dinge, etwa die Verarbeitung des 2.500 Euro teuren Spitzen-modells. Als Nachfolger der „Azur“-Baureihe kons-truierte Cambridge seine CX-Modelle von Grund auf neu. Ausgezeichnet verarbeitet präsentiert sich dabei das elegante wie aufgeräumte Ganz-metallgehäuse mit dicker Aluminium-Front, dessen resonanzarme Konstruktion Vibrationen der empfindlichen Elektronik verhindern soll. Der Deckel wirkt trotz vieler Lüftungsschlitze robust und lässt das erlesene Innenleben bereits erahnen. Aufgeschraubt kommt als Herzstück ein riesiger Ringkerntransformator zum Vorschein, dessen magnetische Streuung prinzipbedingt deutlich geringer als bei normalen Kerntrafos ausfällt. Das bewährte Klasse-AB-Verstärkerprinzip gewährleistet geringe Verzerrungswerte bei relativ hohem Wirkungsgrad. Beim Blick auf die Rückseite fällt der Netztrennschalter auf, der inzwischen Seltenheitswert besitzt. Auf der Vorderseite gefällt das riesige wie informative Punktmatrix-Display, das man auch aus größerer Entfernung noch problemlos ablesen kann. Es erlaubt die Navigation durch die Menüs ohne angeschlossenen TV-Bildschirm. Der satt drehende, aber zugleich etwas wackelig sitzende Lautstärkeregler fungiert zudem als Wahlrad und Druckknopf für die Menü-Navigation.

Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und überzeugt mit einem wertigen Anfassgefühl, ist aber weder beleuchtet, noch sind Tasten farblich untergliedert. Bei unserem Exemplar traten Klackgeräusche beim Drücken der Ring/Menü-Tasten auf.

Die Fernbedienung liegt gut in der Hand und überzeugt mit einem wertigen Anfassgefühl, ist aber weder beleuchtet, noch sind Tasten farblich untergliedert. Bei unserem Exemplar traten Klackgeräusche beim Drücken
der Ring/Menü-Tasten auf.

Während das übersichtliche Onscreen-Grundmenü gefällt, bekleckert sich das rudimentäre Info-Menü nicht gerade mit Ruhm. So vermissen wir zum Beispiel die Anzeige des aktuell aktivierten Surround-Dekoders, der Lip-Synch-Einstellungen oder eine Info zu den Bass/Treble-Settings. Ohne Blick auf das Front-Display am Gerät tappt der Benutzer nicht nur sprichwörtlich im Dunkeln. Gleiches gilt für die Nutzung sämtlicher Streaming-Funk-tionen, die ausschließlich über die App „Cambridge Connect“ für Android- und iOS-Geräte gesteuert werden können; das Webinterface für den Internet-Browser beschränkt sich hingegen auf wenige Netzwerkeinstellungen. Unpraktisch: Die beigelegte Bedienungsanleitung verrät leider nur das Nötigste, eine umfassende, deutsche Anleitung sucht man auch online vergebens.

Mager: Viel mehr als diesen Info-Balken am unteren Bildrand hat das Info-Menü des CXR200 nicht zu bieten.

Mager: Viel mehr als diesen Info-Balken am unteren Bildrand hat das Info-Menü des CXR200 nicht zu bieten.

Besser: Das Basismenü ist informativ und übersichtlich; u.a. lässt sich jeder Eingang individuell konfigurieren.

Besser: Das Basismenü ist informativ und übersichtlich; u.a. lässt sich jeder Eingang individuell konfigurieren.

Die beiden neuen AV-Receiver der CX-Baureihe CXR200 und CXR120 sind mit dem „StreamMagic“-Modul des britischen High-Enders ausgestattet, das auf vielfältige Art das Hören von Musik über das Netzwerk erlaubt. Neben UPnP, USB, WiFi, Webradio und Spotify steht optional via nachrüstbarem Adapter auch Bluetooth zur Verfügung. Die Bedienung erfolgt allerdings ausschließlich über die „Cambridge Connect“-App für iOS- und Android-Geräte, über das Geräte-Display und das Onscreen-Menü des CXR200 lassen sich die Netzwerkfunktionen dagegen nicht steuern.

In der „Library“ erfolgt die Quellenwahl: Hier stehen das Smartphone (oben), ein USB-Stick und ein UPnP-Server („BubbleUPnP“) zur Auswahl.

In der „Library“ erfolgt die Quellenwahl: Hier stehen das Smartphone (oben), ein USB-Stick und ein UPnP-Server („BubbleUPnP“) zur Auswahl.

Ordnerinhalte werden alphabetisch angezeigt. Eine Suchfunktion fehlt leider ebenso wie Tasten für den schnellen Vor- und Rücklauf.

Ordnerinhalte werden alphabetisch angezeigt. Eine Suchfunktion fehlt leider ebenso wie Tasten für den schnellen Vor- und Rücklauf.

Das Internet-Radio bietet neben Filtern wie Land, Genre und Codec auch eine Volltextsuche. Die Sender kann man in eine Favoritenliste eintragen.

Das Internet-Radio bietet neben Filtern wie Land, Genre und Codec auch eine Volltextsuche. Die Sender kann man in eine Favoritenliste eintragen.

Input-Menü: Die App erlaubt auch die Quellenwahl und die Lautstärkeregelung, nicht aber die vollständige Bedienung des CXR200.

Input-Menü: Die App erlaubt auch die Quellenwahl und die Lautstärkeregelung, nicht aber die vollständige Bedienung des CXR200.

Ausstattung & Praxis

Besagte Netzwerk-Funktionen versammelt Cambridge unter dem Namen „StreamMagic“ (siehe Kasten oben). Neben freiem Internet-Radio und dem Bezahldienst Spotify streamt der CXR200 Dateien via UPnP, WiFi und dem optional erhältlichen Bluetooth-Adapter BT100 (ca. 100 Euro); AirPlay wird nicht unterstützt. Sowohl über die UPnP-Verbindung als auch den USB-Eingang akzeptiert der Media-Player die meisten Dateiformate von WMA, MP3, AAC und Ogg Vorbis bis hin zu hochauflösenden FLAC-, WAV- und AIFF-Dateien mit 24Bit/192Khz. DSD-Signale nimmt der Cambridge-Receiver aber nur über HDMI entgegen.

Gut bestückt: Der Cambridge Audio CXR200 besitzt elf Lautsprecherklemmen, von denen maximal sieben zeitgleich aktiv sind. Eine Seltenheit ist der 7.1-Eingang, Pre-outs gibt es nur für die Frontboxen, zwei Subwoofer und Zone 2. Digitale wie analoge Eingänge sind ausreichend vorhanden, eine Phono-Platine fehlt allerdings.

Gut bestückt: Der Cambridge Audio CXR200 besitzt elf Lautsprecherklemmen, von denen maximal sieben zeitgleich aktiv sind. Eine Seltenheit ist der 7.1-Eingang, Pre-outs gibt es nur für die Frontboxen, zwei Subwoofer und Zone 2. Digitale wie analoge Eingänge sind ausreichend vorhanden, eine Phono-Platine fehlt allerdings.

Neben den Streaming-Qualitäten überzeugt der CXR200 auch bei den Basis-Anforderungen. Das Videoboard beherrscht 4K/60p-Signale und rechnet 1080p-Signale auf UHD-Auflösung hoch – 1080i- und niedriger aufgelöstes Material kann der CXR200 allerdings nicht skalieren, sondern schleift diese 1:1 durch. Auf HDR (High Dynamic Range) versteht sich der CXR200 nicht, zudem fehlt ein Video-Equalizer. Von den acht HDMI-Eingängen sind zwei MHL-tauglich, mit dem zweiten HDMI-Ausgang lässt sich ein Nebenraum mit Bild und Ton versorgen. An Digitaleingängen sind vier Toslink- und zwei Koax-Buchsen vorhanden, vier analoge Cinch- und ein 7.1-Eingang komplettieren das üppige Anschlussfeld. Mit sieben integrierten Endstufen beschallt der CXR200 maximal 7.2-Lautsprecher-Sets, bei Verzicht auf Back-Surround-Boxen kann man auch zwei Höhenboxen (Front-Height) nutzen – alternativ erlauben die beiden verblie-benen Endstufen das Bi-Amping der Frontboxen oder die Beschallung eines Nebenraums. Letzterer kann auch über einen Stereo-Pre-out mit Signalen versorgt werden. Beim Feintuning der Lautsprecher-Einstellungen sehen wir Raum für Verbesserungen, denn die Schritte der Boxenabstände empfinden wir mit zehn Zentimetern als zu groß – eigentlich wären Ein-Zentimeter-Schritte für eine präzise Aufstellung optimal. So muss man im Bedarfsfall auch mal die Boxen minimal verrücken.

CambdrigeAudio_CXR200_Innen

Getreu dem Streben vieler High-End-Schmieden nach höchster Signalreinheit fehlt dem CXR200 ein Equalizer und die Einmess-Automatik verzichtet auf eine Entzerrung des Frequenzgangs zur Anpassung an die Raumakustik – das kostet Punkte. Berücksichtigung finden nur die Größen, Distanzen, Pegel und Trennfrequenzen der einzelnen Lautsprecher. Auf Dekoder-Seite gibt es die üblichen Ausprägungen von Dolby und DTS: HD-Signale werden geschluckt, mit DTS Neo:6 und Dolby ProLogic IIx sind zudem potente Stereo-Upmixer an Bord. Bei Nutzung von Height-Speakern lässt sich Dolbys ProLogic IIz-Mixer zuschalten, der die anliegenden Signale auch in die Höhendimension hievt; die DTS-Entsprechung „Neo:X“ fehlt jedoch. Auf Raumklangprogramme zur Simulation von Konzertsälen wird verzichtet.

Dolby-Atmos-Ton wird vom CXR200 korrekt als TrueHD-7.1-Signal wiedergegeben, bei DTS:X verstummte unser Testgerät jedoch (siehe Kasten „Kein Ton bei DTS:X“). Apropos Dolby: Die Kopfhörer-Buchse unterstützt Dolbys Head-phone-Technik, die bei Einsatz eines konventionellen Stereo-Kopferhörers den Klang räumlich aufpoliert.

Ein Receiver, der kein DTS:X decodieren kann, gibt bei einer DTS:X-Tonspur eigentlich den DTS-HD-7.1-Kern aus. Laut Hersteller sollte das bei einem korrekten Hand­shake mit dem Player eigentlich auch beim Cambridge Audio so sein. Doch unser Testgerät verstummte bei zugespieltem DTS:X-Ton (ausprobiert mit Playern von LG, Philips und Panasonic) von der „Crimson Peak“-Blu-ray – im Display erschien „No Signal“ (siehe Foto). Überraschenderweise spielte der Receiver die separate DTS:X-Headphone-Spur mit 2.0-Kanälen als DTS 2.0-Ton ab. Auch mit dem Dolby-Kern bei Dolby-Atmos-Scheiben gab es keine Probleme.

„No Signal“: Liegt DTS:X-Ton an, verweigerte unser CXR200 seinen Dienst.

„No Signal“: Liegt DTS:X-Ton an, verweigerte unser CXR200 seinen Dienst.

Das No-Signal-Problem bei DTS:X lässt sich aber auf verschiedene Weise umgehen. Man stellt im Blu-ray-Player die Tonausgabe von „Bitstream“ auf „PCM“ und der CXR200 erkennt und verarbeitet alles problemlos. Alternativ kann man den DTS-Kern am optischen bzw. koaxialen Digitalausgang des Blu-ray-Players abgreifen, den der Receiver als klanglich komprimierten DTS-5.1-Ton mit 1.536 Kbit/s abspielt.

Wir sind allerdings guter Dinge, dass ein Firmware-Update die Handshake-Problematik mit dem Blu-ray-Player beseitigt.

Tonqualität Surround

Mit rekordverdächtigen 1.100 Watt im 7-Kanalbetrieb an 4-Ohm-Lasten beschallt der Cambridge CXR200 auch größte Heimkinos problemlos mit brachialen Pegeln, bei 5.1-Setups befeuert der Brite jede Box sogar mit knapp 200 Watt (4 Ohm) und ist damit genauso stark wie im Stereo-Modus an 6-Ohm-Lautsprechern. Das können selbst doppelt so teure Vor-/Endstufen-Kombis nicht besser.

Seine Muckis zeigt der Bolide dann auch im Hörtest – und womit könnte man einem britischen High-Ender besser auf den Zahn fühlen als mit dynamischer Jazz-Musik. Daher rotierte zu Beginn unserer Hör-Session Silje Nergaards Konzert „Live in Köln“im Scheibendreher, dessen 5.1-Mix den Hörer live-haftig ins Kölner Gloria-Theater versetzt. Im Hörtest zeigt der CXR200 auf Anhieb seine audiophile Spielart und meißelte Instrumente wunderbar plastisch und greifbar zwischen die Boxen, der mächtige Kontrabass drückte enorm, konturiert und kontrolliert auf den Punkt – auch ohne Subwoofer. Alles wirkte wie aus einem Guss, nichts drängte sich effektehaschend  in den Vordergrund. Während Neergards Gesang körperhaft und mit viel Schmelz in den Mitten verzückte, ließen die fein durchgezeichneten Höhen Details wie das Schlagzeug-Becken glaubhaft schimmern.

Im Vergleich zu so manchem 13-Kanal-Flaggschiff anderer Hersteller mutet das Boxen-Setup des Cambridge-Spitzenmodells geradezu simpel an – was die Bedienung vereinfacht. Der CXR200 befeuert maximal sieben Kanäle, im „Einst. Lautsprecher“-Menü kann man zwischen einem 7.2-Setup mit klassischen Back-Surroundboxen, einem 5.2.2-Setup mit Front-Presence-Lautsprechern oder einem 5.1-Setup mit Bi-Amping der Frontboxen wählen. Werden zwei Endstufen für die Beschallung von „Zone 2“ genutzt, verbleiben dem Hauptraum nur 5.1 Kanäle. Das Feintuning erfolgt individuell pro Box für Größe, Entfernung, Pegel und Crossover-Frequenz; die beiden anschließbaren Subwoofer kann man aber nicht getrennt justieren.

Verbesserungsbedarf besteht bei den Entfernungswerten, die mit 10-Zentimeter-Schritten zu groß ausfallen. Die Pegeljustage in 0,5-dB-Schritten sowie die 10er-Stufen bei der Trennfrequenzwahl zwischen 40 bis 160 Hertz geben hingegen keinen Anlass zur Klage; die Phase des Woofers kann man leider nicht invertieren.

Im Menü „Einst. Lautsprecher“ wird festgelegt, ob man Back-Surround- oder Höhenboxen verwendet.

Im Menü „Einst. Lautsprecher“ wird festgelegt,
ob man Back-Surround- oder Höhenboxen verwendet.

Feinjustage aller Boxen: Die 10-Zentimeter-Schritte bei „Entfernung“ sind aus unserer Sicht zu ungenau.

Feinjustage aller Boxen: Die 10-Zentimeter-Schritte bei „Entfernung“ sind aus unserer Sicht zu ungenau.

Die im Anschluss durchgeführte Einmessung setzte die Pegel und Trennfrequenzen plausibel, allerdings wurde die linke Frontbox zehn Zentimeter hinter der rechten platziert, was zu einem verzogenen Klangbild ohne Phantom-Mitte führte – aber schnell korrigiert war. Die Frequenzgang-Entzerrung entfiel aufgrund des fehlenden Equalizers. Was sich bei Musik schon andeutete, fand bei Filmton seine Fortsetzung: So hievte der CXR200 die Baustellenszene in „Casino Royale“ mit weiter,  lückenloser Räumlichkeit in unseren Hörraum, ließ es krachen, wo es krachen sollte, und brachte zugleich viele Details dank bester Durchzeichnung zu Gehör. Spitz, angestrengt oder gar verzerrt klang es selbst bei extremen Pegeln nicht. Das schaffen nur die wenigsten. Obligatorisch rotierte als Nächstes Dolbys „Amaze“-Trailer im Player und auch ohne Atmos-Dekoder setzte der CXR200 die Natur-Sounds eindrucksvoll groß, luftig und nicht zuletzt glaubhaft realistisch in Szene. Mehr kann man von einem 7.1-Receiver kaum erwarten. 

Tonqualität Stereo

Im Stereo-Betrieb begeisterte der Brite mit druckvollen und schlackenfreien Bässen, vollmundigen und voluminösen Mitten sowie fein ausgeleuchteten Höhen, die Melody Gardots hauchig-sanfter Stimme auf ihrem Jazz-Album „My one and only thrill“ jede noch so kleine Nuance mit Schmelz entlockte. Analog über Cinch zugespielt musizierte der CXR200 dabei genauso rauscharm wie über HDMI oder die optischen Buchsen. Im „Direct“-Modus umgeht der Receiver für höchste Klangreinheit in das Ursprungssignal eingreifende Schaltungen wie Bass- und Höhenregelung oder die Mehrkanalnachbearbeitung (z.B. ProLogic IIx). ao      

Cambridge-CXR200-front

CambridgeAudio_CXR200_Wertung

AuVi_AWARD-Highlight

Der Testbericht Cambridge Audio CXR200 (Gesamtwertung: 88, Preis/UVP: 2500 Euro) ist in audiovision Ausgabe 4-2016 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

88 sehr gut

Der CXR200 von Cambridge Audio bietet eine für diese Preisklasse überragende Tonqualität inklusive phänomenaler Leistungswerte – ein echtes Highlight. Dass es für die Referenzklasse nicht reicht, liegt an der teils puristischen Ausstattung und dem nicht immer optimalen Bedienkomfort.

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