Magnat Sounddeck 150 (Test)

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Mit dem Sounddeck 150 löst Magnat sein bisheriges Einsteiger-Deck 100 (Test in audio-vision 10-2014) ab. Die Ausstattung des 6 Kilo schweren und 70 Zentimeter breiten Klangquaders kann sich sehen lassen. Ein fünfstelliges Display liefert alle wichtigen Informationen zum gewählten Audio-Eingang, zu Sound- und Menü-Einstellungen sowie zum dekodierten Signal. Als Anschlüsse liefert der Sound-Aufbesserer einen optischen und koaxialen Digitaleingang, HDMI mit Audio-Rückkanal (ARC), analoge Cinch-Buchsen, USB-Eingang zum Abspielen von MP3- und WMA-Dateien sowie Bluetooth-Unterstützung mit aptX-Standard für kabelloses Streamen in CD-Qualität. Wer den kleinen Signalgeber mit 14 Tasten, die sich nur mit etwas Kraftaufwand drücken lassen, nicht nutzen will, kann dank der HDMI-CEC-Funktion des Decks zur Fernbedienung des Fernsehers greifen.

Fit für 40-Kilo-TVs

magnat-pcDas solide MDF-Holzgehäuse schultert problemlos Flat-TVs mit einem Gewicht von bis zu 40 Kilo. Der deutsche Hersteller hat das Sounddeck mit zwei 20-mm-Gewebekalotten, vier 45-mm-Mitteltönern und einem 140-mm-Subwoofer ausgestattet. Die maximale Ausgangsleistung liegt bei 200 Watt. Direkt nach der Inbetriebnahme der Box fällt deren breite Klangbühne im Surround-Modus äußerst positiv auf, auch seitlich vom Fernseher nimmt man die Akustik kraftvoll und räumlich wahr. Ob die Stimme des Nachrichtensprechers oder der sonore Erzähler in einer Dokumentation – das menschliche Organ ist präsent und klar verständlich. Selbst in einer größeren Distanz von fünf bis sechs Metern zum Fernseher bleibt die Soundkulisse dank der beiden Stereo-Systeme an der Gerätefront füllig und fesselnd. Hintergrundmusik und Stimmen wirken perfekt aufeinander abgestimmt, insgesamt bietet das Sound-Deck einen warmen und angenehmen Klang mit einem satten Bass. Der Downfire-Subwoofer produziert hör- und spürbare Tieftöne. Lediglich bei sehr hohen Lautstärken verliert die 400 Euro teure Box ein wenig an Brillanz, Stimmen büßen an Reinheit ein, auch Musik neigt zu leichten Verfärbungen.

Über die Fernbedienung hat man direkten Zugriff auf die Equalizer-Einstellungen für Musik, Filme und optimierte Sprachverständlichkeit – auch der „Night“-Modus, der spürbar die Dynamik und das Frequenzspektrum des Magnat-Systems eindämmt, lässt sich von hier aus aktivieren.

400 Euro: Das fünfstellige Display des Magnat-Sounddecks erleichtert die Bedienung. Die 70 Zentimeter breite Box bietet Platz für bis zu 40 Kilo schwere Fernseher und erlaubt auch Bluetooth-Streaming.

400 Euro: Das fünfstellige Display des Magnat-Sounddecks erleichtert die Bedienung. Die 70 Zentimeter breite Box bietet Platz für bis zu 40 Kilo schwere Fernseher und erlaubt auch Bluetooth-Streaming.

Der Testbericht Magnat Sounddeck 150 (Gesamtwertung: 75, Preis/UVP: 400 Euro) ist in audiovision Ausgabe 12-2015 erschienen.

Der entsprechende Testbericht ist in unserem Shop als PDF-Dokument zum Download erhältlich.

AV-Fazit

75 gut

Magnats Sounddeck 150 ist ein klanglicher Alleskönner: Musik, Sprache, Dokumentation oder Spielfilm – in jedem Genre fühlt sich die Box mit gutem Raumklang wohl. Letztendlich sichert aber die hohe Ausstattung den Testsieg.

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