Metz gerettet: Chinesen übernehmen TV-Sparte

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Metz gerettet: Chinesen übernehmen TV-SparteDer in finanzielle Schieflage geratene deutsche TV-Hersteller Metz kann wieder optimistisch in die Zukunft blicken. Auch der Erhalt des Standorts im mittelfränkischen Zirndorf scheint gesichert. Grund für die Hoffnung ist die Übernahme der TV-Sparte durch den chinesischen Elektronik-Konzern Skyworth. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 37.000 Mitarbeiter, davon etwa 30.000 im Geschäftsbereich Fernseher.
Skyworth will am Produktions- und Entwicklungsstandort Zirndorf festhalten und von dort aus die Marke Metz ausbauen. Zugleich sollen Zirndorf und das bestehende Netzwerk zur Erschließung des europäischen Marktes für die eigenen Produkte der Marke Skyworth dienen. Dazu übernimmt das Unternehmen 152 der verbliebenen 219 Mitarbeiter der TV-Sparte. Damit bleiben rund 70 Prozent der Arbeitsplätze erhalten. Die Gläubiger haben dem Verkauf bereits zugestimmt.

Die Metz-Werke GmbH hatte im November 2014 Insolvenz angemeldet. Insolvenzverwalter und Geschäftsleitung war es seitdem gelungen, den Geschäftsbetrieb von Metz aufrecht zu erhalten. Parallel dazu wurden weltweit die Bemühungen verstärkt, langfristig Partner zu finden.

Wie bei anderen Herstellern auch hatte die TV-Sparte von Metz seit Jahren unter den andauernden Strukturproblemen der Branche zu leiden. Mit Flachbildfernsehern lässt sich immer weniger Geld verdienen, Marktführer wie Samsung haben die Preise enorm nach unten gedrückt. Auch Loewe hatte im vergangenen Jahr einen Insolvenzantrag gestellt, steht mittlerweile aber wieder finanziell auf soliden Beinen.

Metz gerettet: Chinesen übernehmen TV-Sparte 

Metz-Fernseher wird es auch in Zukunft geben – Skyworth
hat die TV-Sparte des Traditionsunternehmens übernommen.

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