Fakten-Check: In den USA top, international ein Flop

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Fakten-CheckHeute spielen Big-Budget-Produktionen das meiste Geld außerhalb der USA ein. Im Falle von sogenannten Event-Filmen wie „Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere“, „Transformers: Ära des Untergangs“ oder „The Amazing-Spider-Man 2“ liegt der internationale Anteil sogar bei 70 bis 80 Prozent.

Doch es gibt auch US-Produktionen, die primär im eigenen Land Kasse machen – das ist vor allem häufig dann der Fall, wenn die Darsteller-Riege größtenteils aus afroamerikanischen Schauspielern besteht. So spielte die Ensemble-Komödie „Denk wie ein Mann“ in den USA 91 Millionen Dollar ein, im Rest der Welt gerade einmal 4,5 Millionen – bei der Fortsetzung (Test oben) sah die Sache ähnlich aus (US-Einspiel: 65 Millionen, International: 5 Millionen). Noch drastischer ist das Verhältnis bei „Keine gute Tat“ (Test oben). Nur knapp drei Prozent seines weltweiten Umsatzes von 54 Millionen Dollar konnte der Home-Invasion-Thriller außerhalb der USA verbuchen – hierzulande lockte der Film gerade mal 9.000 Zuschauer ins Kino. Selbst Rapper Ice Cube und Komiker Kevin Hart sowie reichlich Action begeisterten in „Ride Along“ größtenteils US-Kinogänger. Dort brachte es die Buddy-Komödie auf 135 Millionen, im Rest der Welt waren es gerade mal 19 Millionen.   

 

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