Ultra-HD Blu-ray ohne 3D

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Ultra-HD Blu-ray ohne 3DAuf der Consumer Electronics Show hatte Panasonic bereits einen Player für den Blu-ray-Nachfolger präsentiert. In einer Live-Demonstration konnte der Proto­typ 4K-Discs mit HEVC-Codec und Datenraten von 100 MBit/s wiedergeben. Die genauen Spezifikationen für die voraussichtlich Ende des Jahres auf den Markt kommenden UHD-Scheiben standen aber noch nicht fest.

Jetzt hat die japanische Webseite av.watch.impress.co.jp Ausschnitte einer Präsentation mit den angeblich finalen Video-Spezifikationen veröffentlicht. Neben den bereits seit längerem bekannten Kerndaten wie der Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln, dem HEVC-Videocodec, einer Farbtiefe von 10 Bit und einem erweiterten BT.2020-Farbumfang ist aber vielmehr das interessant, was nicht aufgeführt ist: die 3D-Unterstützung.

Das Fehlen kommt nicht wirklich überraschend, hatte doch schon der bei Panasonic für die 4K-Entwicklung zuständige Chef-Entwickler Kazuhiko Kouno in einem Interview angedeutet, das die Implementierung von 3D an einem zu teuren 4k-3D-Decoder-Chip scheitern könnte.

Stattdessen will man die höhere Tiefenwirkung mittels der „High Dynamic Range”-Technik erreichen, die per Metadaten auf der Ultra-HD Blu-ray encodiert werden können. Ob die Hollywood-Studios davon bereits beim für Jahresende geplanten Start Gebrauch machen, steht noch nicht fest, zumal man für die korrekte Wiedergabe spezielle Fernseher benötigt, die vermutlich noch später auf den Markt kommen.

Doch das Warten dürfte sich lohnen, gab es auf der CES doch bereits speziell präparierte HDR-Ausschnitte von „Life of Pi“ und „Exodus: Götter und Könige“ auf den demnächst erhältlichen SUHD-Fernsehern von Samsung zu sehen – und die Bilddynamik und Tiefenwirkung war überragend. Mehr zu HDR finden Sie in Ausgabe 2-2015 und auf audiovision.de.

 

Ultra-HD Blu-ray ohne 3D

Bereits auf der CES führte Panasonic einen Player-Prototyp für das neue
„Ultra-HD Blu-ray“-Format vor.

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