Changhong: 3D ohne Brille

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Changhong: 3D ohne BrilleIn unserem Testlabor ist der chinesische Hersteller Changhong bisher nur negativ aufgefallen. So schrammte der mit 1.400 Euro unverschämt günstige UHD-Fernseher unlängst mit 53 Punkten nur knapp an einem ‚mangelhaft‘ vorbei.

Dass die Chinesen mehr als nur billig können, zeigten sie auf der IFA, wo sie etliche Prototypen vorstellten – Details dazu wurden jetzt bekannt: Zu den Neuheiten gehören gekrümmte UHD-OLED-Fernseher, die mit erweitertem Farbraum aufwarten und die Modellbezeichnung Q1AHM tragen. Vielversprechend erscheint auch der Q1M: Bei ihm handelt es sich um einen Ultrakurzdistanz-Projektor mit 100-Zoll-Leinwand, den Changhong als Laser-TV bezeichnet und für 7.000 Euro verkaufen will (wann, steht noch nicht fest). Bei den technischen Daten hält man sich ebenfalls bedeckt. Angeblich soll der Farbumfang größer als bei aktuellen Fernsehern sein. Die Bilderzeugung basiert auf einem Laser, der einen Phosphor anregt. Damit scheint die Technik ähnlich wie bei LGs Kurzdistanzbeamer Hecto zu funktionieren. Dort wird das Licht durch einen blauen Laser und einen gelblichen Leuchtstoff  erzeugt und von einem Farbrad in RGB-Anteile separiert. Auch an einem brillenlosen 3D-TV basteln die Chinesen in Form des 55-Zöllers C6080 mit UHD-Auflösung und dem 65 Zoll großen Full-HDTV B8000 – allerdings gibt es hier noch keinerlei technische Details. Wir sind gespannt, ob das Reich der Mitte mehr zustande bringt als die japanischen Toshiba-Kollegen.

Changhong: 3D ohne Brille
Obwohl Toshibas 3D-TV, für den man keine Brille braucht, ein Flop war
(Test in audiovision 5-2012), will sich Changhong an genau so einer Gerätegattung versuchen.

 

 

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