Teufel bringt Dolby-Atmos-Set

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Teufel bringt Dolby-Atmos-SetDie Höhenkanäle von Dolby Atmos lassen sich auf drei Arten wiedergeben: Über echte Decken­lautsprecher, über sogenannte Atmos-Module, die man auf vorhandene Boxen stellt und über Lautsprecher, die schon ab Werk ein solches Atmos-Modul eingebaut haben.

Letztere will Teufel zum Jahresende auf den Markt bringen. Die erste Atmos-Kombi baut auf Teufels größte Säulenlautsprecher „LT 5 5.1 Set L“ auf: Diese besteht aus vier schlanken und rund 1,3 Meter hohen Alu-Säulen für Front und Rear, einem Center und einen 250 Watt starken Aktivsub. Der in den Säulen eingebaute acht Zentimeter große Höhenlautsprecher ist leicht zum Hörer hin angewinkelt und strahlt nicht etwa senkrecht nach oben (siehe Bild). Denn laut Chefentwickler Christoph Winklmeier „geht es darum, den Ton nicht direkt über den Lautsprechern zu orten, sondern über die Raumdecke reflektiert, zwischen der Box und dem Sitzplatz, und dann gilt Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel.“ Das Besondere an Teufels Atmos-Boxenset ist der teilaktive Aufbau: Die vier Höhenkanal-Chassis werden von eigenen Endstufen versorgt, die in den Lautsprechern eingebaut sind. Der Vorteil einer solchen Konstruktion liegt darin, dass sich die neun Kanäle so bereits mit einem Atmos-Receiver mit sieben Endstufen nutzen lassen. Die Dolby-Strahler werden per Cinch am Pre-Out des Verstärkers angeschlossen.

Für den Fall, dass der über keinen Vorverstäker-Ausgang verfügt, überlegt der Hersteller, ob man die Boxen zusätzlich mit einem herkömmlichen Polklemmen-Anschluss bestückt. Was Teufels Atmos-Vergnügen kostet, steht noch nicht fest, aber mindestens 3.000 Euro dürften es sein – denn so viel kostet das große LT5-Set ohne Atmos-Treiber.

Teufel bringt Dolby-Atmos-Set

Deckenfluter: Teufels erstes Dolby-Atmos-Boxenset verfügt
zusätzlich über schräg nach oben strahlende Lautsprecherchassis.  

 

 

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