Teufel: THX und HDMI

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Teufel: THX und HDMI2012 brachte Teufel mit der Cinebar 51 die erste THX-zertifizierte Soundbar auf den Markt (Test in audiovision 7-2012). Tonal war der Klangriegel top, nur bei der Ausstattung gab es noch Lücken, wie fehlende HDMI-Anschlüsse. Diese schließt das jetzt für 900 Euro auf den Markt kommende Nachfolgemodell Cinebar 52.

Das THX-Gütesiegel „THX Speaker Bar” ist auch bei der neuen Cinebar ein exklusives Merkmal, mit dem sonst keine Soundbar aufwartet. Wie bei THX leider üblich, bleiben die konkret überprüften Kriterien geheim. Jedoch dürfte der Cinebar 52 THX in Sachen Pegelfestigkeit so schnell keine andere Soundbar das Wasser abgraben.

Üblicherweise kommen in Soundbar-Systemen mit ausgelagerter Bassbox nämlich kompakte, flache Konstruktionen zum Einsatz, wohingegen zur Cinebar ein ausgewachsener Aktivbass gehört: Seine Zutaten sind wie beim Vorgänger ein 250er-Treiber aus beschichteter Pappe, dessen Wirkungsgrad zwei Bassreflexports, die in Richtung Boden strahlen, steigern. Die von 150 auf 320 Watt mehr als verdoppelte RMS-Endstufenleistung verspricht eine noch profundere Tiefbasswiedergabe. Der Sub spielt laut Teufel ohne nennenswerten Pegelverlust bis 35 Hertz hinab (-3 dB-Punkt), vom subjektiven Hörempfinden dürfte der Bass noch tiefer in den Frequenzkeller reichen.

Die akustischen Komponenten der Soundbar stimmen mit dem Vorgänger hingegen weitgehend überein: Das Aluminium-Gehäuse hat mit Maßen von 102 x 14 x 10 Zentimetern (B x H x T) ein wenig an Volumen zulegt. Bei der Treiber-Bestückung setzt Teufel auf eine Zwei-Wege-Konstruktion mit jeweils zwei 10er-Langhub Mitteltönern aus beschichtetem Papier sowie einer außen sitzenden 2,5er-Alu-Kalotte. Versorgt werden die Treiber von einer Klasse-D-Endstufe mit 2 x 120 Watt (RMS). Der Centerkanal und die Surround-Kanäle werden durch digitale Signalverarbeitung virtuell erzeugt (Dolby Virtual Speaker). In puncto Anschlüsse lässt die Soundbar nunmehr keine Wünsche offen: Mit vier HDMI-Eingängen, einem HDMI-Ausgang sowie sechs weiteren analogen und digitalen Audio­eingängen finden alle AV-Quellen eine Anschlussmöglichkeit. Löblicherweise gibt es nun ein großes Display, das unter anderem über den gewählten Eingang informiert. Soundbar wie Subwoofer sind magnetisch geschirmt, dürfen also auch neben einem PC oder Festplattenrecoder aufgestellt werden.

Teufel: THX und HDMI

 

Teufels neue THX-Soundbar verspricht mitreißenden
Kinosound mit nur einem Lautsprecher und Subwoofer.

 

 

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