Fakten-Check: Hudson „Halodri“ Hawk

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Fakten-CheckNachdem „Hudson Hawk” beim amerikanischen Publikum durchfiel, verpasste man der 70 Millionen Dollar teuren Produktion für den deutschen Kinostart kurzerhand eine Klamauk-Synchro, die sich gewaschen hat.

Ein „What‘s the matter with you” wird zum „Das machst du keine 32 mal mit mir” (33:13), „Thank you Jesus” mutiert zu „Herr aller italienischer Kleintassen, ich danke dir” (10:58) oder ein simples „Keep it” hört sich auf deutsch wie folgt an: „Starker Zahnarzt, gefällt mir” (6:24). Ebenfalls beliebt: Die Hinzufügung eines Reims, wo im Original keiner war: „Sozialarbeit für kleines Geld ist das, was mir gefällt.” (6:54), „Die Pike in der Leistengegend ist nicht immer sehr erregend” (64:44). Ferner legte man in der deutschen Fassung den Darstellern an vielen Stellen Worte in den Mund, an denen sie im Original nichts zu sagen hatten, hier einige Beispiele:

23:55 – Ich habe schon abgewischt, vom ständigen Polieren kriegt man ja Hornhaut.
32:08 – Warum hat dieses Ding keine Hupe?
32:20 – Freispiel. Da lacht die Menge.
33:38 – Lass mich sofort los, du. Eine Zugmaschine. Leidiges Pack.
33:51 – Lümmel dich hier nicht so rum, wenn ich mit dir rede.

 

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