4K-Rundumschlag bei Sony

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house of cards 4kWohl kaum ein Hersteller versteht so viel von 4K bzw. Ultra HD wie Sony – schließlich baut der aktuell leicht angeschlagene japanische Konzern nicht nur über ein halbes Dutzend Fernseher mit 4K-Auflösung, sondern auch Kinoprojektoren und so gut wie alles, das mit der Aufnahme von bewegten 4K-Bildern zu tun hat. Dazu gehören Objektive, Kameras, Studiomonitore und noch viel mehr.

Zur Fußball-Weltmeisterschaft möchte Sony diesen Vorteil auch nutzen und nicht nur die besten Fernseher verkaufen, die man je gebaut hat (da ist durchaus etwas dran, wie der Test des 65X9005B ab Seite 41 beweist), sondern auch einige WM-Spiele, darunter das Finale, in 4K aufzeichnen. Wie man als Besitzer eines 4K-Fernsehers in den Genuss dieser Aufnahmen kommen kann, wurde
allerdings noch nicht verraten.

Dass Internet-Streaming dabei aber eine Möglichkeit ist, bewies die Vorführung von „House of Cards“ in 4K, die zusammen mit Netflix realisiert wurde. Zwar lief der Stream im Vorführraum vom USB-Stick, aber die Datenrate von nur 15,6 MBit/s verbunden mit einer sehr guten Bildqualität überzeugte uns. Überraschenderweise gelang auch die Darstellung von komplexen Sportübertragungen mit derselben Datenrate extrem gut. Obwohl Sony dank der jetzt auch in Europa verfügbaren UHD-Player (FMP-X5, mittlerweile schon in der zweiten Generation) alle Technologien zur Wiedergabe von 4K-Inhalten bereithält, fehlt es hierzulande noch an den Content-Partnern.

Doch das kann sich schnell ändern, wie die 4K-Ankündigung von Maxdome zeigt. Wie stark sich die Bild- und vor allem Tonqualität der Sony-Fernseher verbessert hat, wurde uns in fundierten Technik-Sessions demonstriert. Der Weg führte auch in die Pinewood-Studios. Die sind nicht nur als James-Bond-Drehort bekannt, sondern derzeit auch durch die Produktion des neuen „Star Wars“-Films in aller Munde. Zeitgleich zum Start der intergalaktischen Dreharbeiten folgten wir interessanten Schulungen zu den Sony-Kameras und Monitoren der Kinowelt. Im Anschluss wurde uns demonstriert, wie stark sich im Colorgrading Einfluss auf die Bildwirkung und Bilddynamik nehmen lässt.

Neu ist in diesem Zusammenhang nur, dass in den Sony-TVs versucht wird, ein deutliches Plus an Bilddynamik zum Zuschauer zu bringen. So hat sich der 4K-Trip nach England rundum gelohnt und dürfte wenn es nach uns ginge, gerne jedes Jahr stattfinden.        

 

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