Fakten-Check: ein Film, zwei Synchronfassungen

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Fakten-CheckDer Spencer/Hill-Klassiker „Vier Fäuste für ein Halle­luja“ kam 1972 mit einer FSK-16-Freigabe und einer Laufzeit von 125 Minuten ins Kino. Nachdem das Spencer/Hill-Duo in den folgenden Jahren zum Kassenmagneten avancierte, entschied sich der Verleih, den Film 1982 erneut ins Kino zu bringen – allerdings mit einer um gut 15 Minuten gekürzten, weil publikumswirk­sameren 12er-Freigabe und neu synchronisiert.

Nicht nur bekam Terence Hill jetzt seine ‚richtige‘ Thomas-Danneberg-Stimme verpasst, auch sorgte Rainer Brandt mit seiner Kalauer-Synchro für mehr Pepp.
Lange hielt sich das Gerücht, auch von „Die rechte und die linke Hand des Teufels“ gäbe es eine Klamauk-Synchro. Der Grund findet sich in Form des deutschen Kino­wiederaufführungs-Trailers auf der Blu-ray (Test hier). Denn in besagtem Trailer wird Terence Hill tatsächlich von Thomas Danneberg in bester „Halleluja“-Manier gesprochen. Trotzdem wurde nie der komplette Film von Rainer Brandt und seinem Team synchronisiert.

Zwei Synchronfassungen eines Films kommen auch in anderen Genres vor. So gibt es von der Actionkomödie „Der Hornochse und sein Zugpferd“ mit Gérard Depardieu und Pierre Richard eine normale Kinosynchro und eine klamaukige TV-Synchro.

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