Blu-ray-Disc mit 1.000 Gigabyte

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Blu-ray-Disc mit 1.000 GigabyteSeit letzten Sommer arbeiten Sony und Panasonic gemeinsam an einem optischen Datenträger, der mehr Platz als aktuelle Blu-ray-Scheiben bieten soll. Jetzt kündigten beide Unternehmen an, dass 2015 erste Scheiben mit einer Kapazität von 300 Gigabyte auf den Markt kommen. Spätere Versionen der sogenannten „Archival Disc“ sollen 500 und 1.000 Gigabyte fassen. Zum Vergleich: Auf einer Blu-ray-Disc lassen sich gerade mal 50 Gigabyte ablegen.

Die neue Disc ist einmalig mit speziellen Brennern beschreibbar und besteht aus drei Datenschichten pro Seite. Die doppelseitige Verwendung der Archival Disc lässt eine Nutzung im Konsumentenbereich für die Unterhaltungsindustrie allerdings unwahrscheinlich erscheinen. Auch wäre die Archival Disc mit einem Fassungsvermögen von 300 bis 1.000 Gigabyte für Ultra-HD-Filme überdimensioniert, denn aufgrund moderner Video­codecs benötigt man zum Speichern eines abendfüllenden Spielfilms in Ultra-HD-Auflösung nur 100 Gigabyte. Aufgrund der hohen Produktionskosten ist davon auszugehen, dass die Archival Disc im professionellen Umfeld, beispielsweise zum dauerhaften Archivieren großer Datenmengen verwendet wird.


Für Privatanwender und als Datenträger für Filme ist hingegen kein per Laser abgetasteter Nachfolger der Blu-ray-Disc in Sicht. Dies liegt auch daran, dass die Blu-ray-Disc-Association den 4K-fähigen Blu-ray-Nachfolgestandard noch immer nicht verabschiedet hat.  

Blu-ray-Disc mit 1.000 Gigabyte

Daten auf Disc: Sony und Panasonic bringen eine
Silberscheibe mit einer Kapazität von 1.000 Gigabyte. 

 

 

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