Philips streicht endgültig die Segel

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Philips LogoDer Nächste geht. Mit Philips geht ein weiterer europäischer Elektronikriese vor der geballten Konkurrenz aus Asien in die Knie.

Der niederländische Konzern steigt komplett aus dem TV-Geschäft aus und verkauft seine restlichen Anteile am Joint Venture mit TP Vision an seinen taiwanischen Partner TPV Technology. Dieser hatte bereits vor zwei Jahren den Mehrheitsanteil an dem Gemeinschaftsunternehmen erworben.

Erst im Oktober hatte der niederländische Elektronikkonzern Philips den Verkauf seiner Unterhaltungselektroniksparte abgesagt. Die Vereinbarung mit dem japanischen Elektronikkonzern Funai sei hinfällig geworden, teilte Philips mit. Durch den Verkauf sollten rund 150 Millionen Euro in die leeren Kassen gespült werden. Als Grund nannte Philips, dass Funai vertragsbrüchig geworden sein soll. Nun also der Verkauf an seinen taiwanischen Partner TPV Technology.

Was bleibt noch von Philips? Nur der Markenname. Denn TPV, einer der größten TV-Auftragsfertiger der Welt, wird seine Fernseher weiter unter dem Namen Philips verkaufen. Dafür kassiert Philips jährlich immerhin noch 2,2 Prozent des Verkaufserlöses an Lizenzgebühren. (ki)

 

 

 

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