Aktiveres Heimkino

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Aktiveres HeimkinoAktivlautsprecher trifft man im ausgewachsenen Heimkino bislang eher selten. Doch das könnte sich bald ändern. Denn der deutsche Hersteller Quadral offeriert die Kompaktbox Aurum Altan und die Standbox Aurum Orkan jetzt auch als Aktiv-Variante. Mit Paar-Preisen von 2.800 und 6.000 Euro kosten diese rund doppelt so viel wie ihre verstärkerlosen Geschwister.

Eine umfangreiche Regelelektronik und überarbeitete Treiber versprechen ein gegenüber den Passivvarianten gesteigertes Klang­potenzial. Beispielsweise kommt bei der Drei-Wege-Box Orkan Aktiv der Mitteltöner aus dem Flaggschiff Titan zum Einsatz, während der Zwei-Wege Box Altan Aktiv ein verbesserter Tiefmitteltöner spendiert wurde. Dessen Impedanzkontrollring und stärkerer Magnet sollen ein noch klirrärmeres Spiel ermöglichen. Wie bei den anderen Mitgliedern der Aurum-Familie setzen die feinauflösenden Bändchen-Hochtöner klangliche Akzente. Die Elektronik besteht aus einem dreistufigen Bassregler, mit dem sich der Tiefbass-Anteil für eine minimale untere Grenzfrequenz lauter oder für maximale Pegelfestigkeit leiser machen lässt. Außerdem assistieren ein stufenloser Höhenregler sowie ein halbparametrischer Equalizer bei Anpassung des Klangs an die Raumakustik. Seine beiden Drehpotis erlauben das Anheben beziehungsweise Absenken einer Frequenz zwischen 30 und 200 Hertz, wobei die Filterglocke eine drittel Oktave breit ist. Lästige Dröhnfrequenzen lassen sich so entschärfen.

Aktiveres Heimkino
Quadrals edle Tonmöbel sind standardmäßig in Weiß und Schwarz erhältlich.
Gegen Aufpreis gibt es die Lautsprecher in über 190 Farbvarianten.

In der 33 Kilo schweren Standbox werkeln drei Class-D-Endstufen mit einer Gesamtleistung von 320 Watt. Herzstück der Kompaktbox Altan Aktiv sind zwei Leistungsverstärker, die zusammen 200 Watt entfachen. Eingespeist wird das Audiosignal in beiden Fällen analog via Cinch oder XLR. Da keine Lautstärkeregelung an Bord ist, empfiehlt sich eine Vorstufe. 

Ohne zusätzliche Gerätschaften kommen die neuen Aktivboxen von Frankreichs Traditionshersteller Focal aus: Die kompakten Standboxen hören auf den Namen „Easya“ und kosten 2.000 Euro pro Paar. Ihre Besonderheit ist die kabellose Signalübertragung von der Anschlussbox „Hub“ zu den Lautsprechern. Die Übertragung in WLAN-Technik soll Reichweiten von zehn Metern und eine Audioqualität auf CD-Niveau garantieren.

Der Hub verfügt mit analogem und digitalem Audio, USB-DAC (Soundkarten-Funktion) und Bluetooth (zur Audiospeisung vom Smartphone) über etliche Eingänge. Quellenwahl und Lautstärkeregelung lassen sich mit der beiliegenden Fernbedienung erledigen. Die etwa 90 Zentimeter hohen und 17 Zentimeter schmalen Klangsäulen sind in Bassreflextechnik und zweieinhalb-Wege-Technik aufgebaut: Bei letzterer bearbeiten den Tieftonbereich beide 13-Zentimeter-Chassis, während für mittlere Töne nur ein Treiber zuständig ist.

Aktiveres Heimkino
Pfiffiges Konzept: Edle Aktiv-Box von Focal mit kabelloser Signaleinspeisung
via Anschlussbox und Fernbedienung.

 

 

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